KNETZGAU

Mehr als Unterricht: Sport soll gelebt werden

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Kinder, die Spaß an Sport und Bewegung haben: Das signalisiert das neue Logo für die „Sport-Grundschule“ in Knetzgau. Foto: Christiane Reuther

Die Dreiberg-Schule in Knetzgau – vor allem die Grundschule – fühlt sich dem Sport in besonderer Weise verbunden. Aus diesem Grund darf sich die Schule jetzt auch „Sport-Grundschule“ nennen. Während eines Festaktes im Münchner Kultusministerium überreichte kürzlich Staatsminister Bernd Sibler an Rektorin Antje Schorn und an die Sportbeauftragte Petra Schröder die begehrten Plaketten sowie einen Scheck über 1000 Euro zur Anschaffung von Kleinsportgeräten, um damit die Schulen in ihrem Profil zu unterstützen.

„Sport soll nicht nur unterrichtet, sondern gelebt werden“

„Die Arbeit, die hinter sportlichen Leistungen steht, findet im Verborgenen statt“, kehrte der Kultusminister während des Festaktes heraus. Der Weg zum Sport führe über Laufbahnen, über Trainingshallen und über die Unterstützung der Schulen. Für Sibler ist es eine „Herzensangelegenheit“, sich für das längst vorhandene außerordentliche Engagement so vieler Grundschulen im Sinne des Dreiklangs von Sport, Bewegung und gesunder Ernährung zu bedanken. Sibler brachte mit Beginn des laufenden Schuljahres das neue Profil „Sport-Grundschule“ im Freistaat auf den Weg. Die Idee fand großen Anklang, rund 200 Grundschulen bewarben sich um das begehrte Zertifikat.

Auch Schwimmunterricht und Basketball

Auch wenn es kleine Schritte sind, die zu sportlichen Höchstleistungen gelangen, hat sich die Dreiberg-Schule in Knetzgau mit einem großen Katalog beworben, wie Rektorin Antje Schorn erklärte. „Sport soll nicht nur unterrichtet, sondern gelebt werden“, sagt die Rektorin, die sich über die Auszeichnung ihrer Schule freut. An dieser habe sich im Bereich Sport und Bewegung im wahrsten Sinne des Wortes schon viel bewegt: „Täglich wird ein Bewegungsunterricht zwischen den Unterrichtsstunden eingebaut“, erklärt Schorn. Aber auch der Schwimmunterricht oder die Zusammenarbeit mit den „Brose Baskets“ und dem örtlichen Tennisverein wurden im Konzept berücksichtigt. Zusätzliche Sportstunden, wie ein tänzerisches Angebot, Entspannen mit Yoga, Ballspiele oder Trommeln vervollständigen die sportlichen Seiten des Katalogs. Für jede Klasse stehe in den Pausen zudem eine Kiste mit Sport- und Spielgeräten bereit. Schorn weist ferner auf die jährliche Teilnahme an Wettbewerben, sei es im Schwimmen, Fußball oder Leichtathletik sowie einer Projektwoche „Zirkuskünste“ hin. Ergänzend zur Bewegung steht die Ernährung an der Schule groß im Focus. Der Ernährungsführerschein sowie verschiedene Projekte rund um das Thema gesunde Ernährung werden an der Schule ebenfalls großgeschrieben. Zudem steht den Schülern ein Wasserspender im Schulhaus zur Verfügung.

Sportgrundschulen in Bayern
Die Dreiberg-Schule in Knetzgau ist eine von 70 Schulen in Bayern, die das Profil „Sport-Grundschule“ erhalten hat. Über die Auszeichnung freuen sich Rektorin Antje Schorn (zweite von links) und Sportbeauftragte Petra Schröder, eingerahmt von Kultusminister Bernd Sibler (links) und Referatsleiter Matthias Lorenz. Foto: Steffen Leiprecht

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