KNETZGAU

Messelausee bei Knetzgau umgekippt: Die Karpfen kämpfen noch

Die extreme Hitze dieses Sommers hat ein weiteres Opfer gefordert. Der Messelausee bei Knetzgau (Lkr. Haßberge) ist zum Teil umgekippt. Aber noch sind nicht alle Fische in dem See verendet.
Dicht an dicht drängen sich Hunderte von Karpfen um das frische Wasser, das in den Messelausee gepumpt wird, und schnappen nach Luft. Die Masse von Fischleibern bildet regelrecht eine dunkle Masse. Foto: Foto: Wolfgang Sandler
Nadine Hilpert ist „seit Menschengedenken“ beim Angelverein „Messelau“ Haßfurt. Am Mittwoch steht sie fassungslos vor dem gleichnamigen See bei Knetzgau. Zahllose tote Fische treiben an der Oberfläche. Das Gewässer ist aufgrund der aktuellen Umstände umgekippt. Nadine Hilpert sieht mehrere Gründe dafür, dass der Sauerstoff im Wasser für die Fische knapp geworden ist. Zum einen ist derzeit wenig Wasser im See. „Der Wasserstand liegt rund einen Meter unter dem gewohnten Wert“, so die junge Frau. Dazu komme das Laub, das von den umstehenden Bäumen und Gebüschen in den See ...
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