HAßFURT

Mit „Staying Alive“ in Haßfurt Leben retten

Wie funktioniert eine Herzdruckmassage? Das können Interessierte im Rahmen des „Restart a Heart“-Tages der Haßberg-Kliniken am Donnerstag, 17. Oktober, unter den Augen von Ralf Hirschlach vom Reanimationsteam der Haßberg-Kliniken probieren. Foto: Marco Heumann

Am Mittwoch, 16. Oktober, findet weltweit der „Restart a Heart Day“ statt, mit dem für Wiederbelebung sensibilisiert werden soll. Darauf weisen die Haßbergkliniken in einer Pressemitteilung hin. Das Reanimationsteam der Haßberg-Kliniken bietet einen Tag später, am Donnerstag, 17. Oktober, von 10 bis 14 Uhr im Foyer des Krankenhauses Haßfurt eine kostenlose Basisschulung zur Wiederbelebung für Jedermann an.

Drei entscheidende Schritte

„Prüfen – Rufen – Drücken“: Drei Schritte sind es, die Menschenleben retten können. „Und wenn man dabei noch die Bee Gees im Ohr hat, kann man eigentlich kaum etwas falsch machen“, sagt Ralf Hirschlach. Bei der Herzdruckmassage solle man im Rhythmus von ,Staying Alive‘ arbeiten, berichtet der Bereichsleiter der Anästhesiepflege auf der Intensivstation der Haßberg-Kliniken. 100 bis 120 Mal in der Minute sollte von der Mitte des Brustkorbs aus gedrückt werden.

Auch Helene Fischer oder Karel Gott können Lebensretter sein. „Staying Alive“ von den Bee Gees, „Atemlos durch die Nacht“ oder die „Biene Maja“ sind nur drei der Songs, die auf Listen stehen, die man im Internet finden kann. Listen mit Song, die den richtigen Rhythmus vorgeben, wenn es darum geht, eine kollabierte Person mit einer Herzdruckmassage wiederzubeleben.

„Es braucht nur ein bisschen Mut und Verantwortungsbewusstsein, alles andere ist leicht zu lernen“, appelliert er an jeden einzelnen, nicht wegzuschauen, wenn Menschen leblos am Boden liegen, sondern die Initiative zu ergreifen. „Jeder auf der Welt kann ein Leben retten“, zitiert er das Motto des „Restart a Heart Day“, der laut der Mitteilung weltweit stattfindet.

Am kommenden Donnerstag, 17. Oktober, bietet Ralf Hirschlach, gemeinsam mit seinem neuen Stellvertreter Daniel Jäger, der mit ihm und weiteren Pflegern und Ärzten das Reanimationsteam der Haßberg-Kliniken bildet, eine kostenlose Grundlagenschulung zur Wiederbelebung an. Mitmachen kann jeder. Eine Anmeldung für den Kurs ist laut der Mitteilung nicht erforderlich.

Was ist im Notfall zu tun?

„Wir wollen, dass möglichst viele Laien wissen, wie sie sich im Falle eines Notfalls zu verhalten haben.“ Das fängt bei der Ansprache einer kollabierten Person an, geht über die Wichtigkeit eines korrekt abgesetzten Notrufs weiter und endet bei der richtigen Technik und Frequenz der Herzdruckmassage. Und damit irgendwie auch bei den Bee Gees, John Travolta und „Staying Alive“ – im wahrsten Sinne des Wortes.

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