RÜGHEIM

Musikalische Talente glänzen beim Konzert in Rügheim

Die Hofheimer Musikschüler glänzten bei ihrem Auftritt im Rügheimer Schüttbau nicht nur mit ihren Instrumenten. Rund vier Dutzend Nachwuchsmusiker zeigten dort vor allem ihr Erlerntes. Hier im Bild: die „Unbekannten Musikanten“. Foto: Rudi Brantner

Kultur, Kunst, Musik und ein voll besetztes Haus: So wünscht sich das jeder Veranstalter. Am Freitag zeigten die Schüler der Musikschule Hofheim, was sie auf ihren Instrumenten gelernt hatten. Große Bühne für Musikanten von Jung bis Älter, kein Stuhl war frei geblieben.

Martin Hofmann und sein Team strahlten gut zweieinhalb Stunden lang über ihre tapferen Helden. Für die meisten unter den vier Dutzend Nachwuchsmusikern war es die erste Erfahrung, auf solch einer Bühne zu stehen.

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Konzert der Musikschule Hofheim

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Viktoria Wagner sowie ihre Klavierschülerinnen und Klavierschüler saßen an diesem Abend an einem blank polierten Flügel und ließen ihre Finger über die Tasten sausen – mal gemächlich, mal sehr ambitioniert. Man spürte die Aufregung, manchmal konnte man den Atem hören, so tief lag die konzentrierte Stille im Gewölbekeller über dem Auditorium.

Klaus Neubert und Gerald Brand, zwei „alte Hasen“ aus dem Kreis der Haßberggitarristen intonierten mit ihren sechssaitig bewehrten Schützlingen weihnachtliche Weisen.

Wer nun denkt, Schule sei nur etwas für junge Menschen wurde vom Auftritt Margarita Schmidts überrascht. Sie hatte beschlossen, in ihrem reiferen Alter noch einmal die Schulbank zu drücken und mit Fleiß, Geduld und Hingabe ein kleines, aber feines Instrument zu erlernen. Mit Neubert an der Seite begleitete sie ihren Gesangsvortrag „Lasst das Licht in eure Herzen“ auf ihrer Ukulele.

Es gab zwischen den Vorträgen stets geschliffene Moderationen von Thomas Rappelt, dem es gelang, mit Witz und Esprit durch den Abend zu leiten.

Mal getragen, mal schwungvoll ließ ein jazziges „Go down Moses“, von Ronja Büttner gesungen, erahnen, was in der Musikschule Hofheim geleistet wurde. Büttner begleitete sich selbst auf der Gitarre, unterstützt von Gerald Brand (E-Gitarre) und Toni Urbanski am Schlagzeug.

Wer schon einmal einem Schlagzeuger zugesehen hat, weiß was da geleistet wird. Nur wie kann man das erlernen? Urbanski und seine Trommelschüler zeigten mit ihren Beiträgen, wie das funktioniert. Mit Kopfhörer, Notenblatt und ganz viel Konzentration kann dies gelingen.

Mit den „Unbekannten Musikanten“ hatte Martin Hofmann ein zwölfköpfiges Bigband-Ensemble auf die Bühne gestellt, das mit ihrem Spiel für die Zukunft Hoffnung machte. Mit dem Konzertmarsch „Transformers“ hatten sie die Zuhörer auf ihrer Seite. Bürgermeister Wolfgang Borst hatte es in seinen Grußworten bereits auf den Punkt gebracht: „Ihr habt geübt – ihr habt den Applaus verdient!“ Und damit sparten die Besucher an diesem Abend nicht. Sie honorierten jeden der 35 Programmpunkte mit warmem Beifall.

Einen letzten Höhepunkt setzte Linus Wunderlich am Flügel. Elysee und Penelope, so sein Finalstück wurde von dem jungen Mann im blauen Anzug gefühlvoll, temporeich und sehr gekonnt ohne Notenblatt vorgetragen.

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