RÜGHEIM

Musiknachwuchs beweist sein Können

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Wenn der rotnasige Rudolph zusammen mit dem betrunkenen Seemann über die Bühne schwankt, Elise dem vorüberfliegenden Kondor zuwinkt und Polka, Blues und Klassik in trauter Eintracht erklingen, dann ist Schülerkonzert im Schüttbau angesagt.

54 Schüler der Musikschule Hofheim wagten sich beim 27. Vorspiel im Schüttbau auf die Bühne. Den einen klopfte das Herz bis zum Hals, wenn es nicht schon vor lauter Aufregung in die Hose gerutscht war. Die anderen marschierten unbekümmert und erhobenen Hauptes zu ihrem Auftritt. „Geübt haben sie alle das ganze Jahr über fleißig“, versicherte Martin Hofmann. Er begrüßte die vielen Zuschauer, die gekommen waren, um dem musikalischen Können zu lauschen.

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Vorspielabend

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Auch an Thomas Rappelt, der gewohnt charmant durch den Abend führte, war das Jahr nicht spurlos vorübergegangen. Der Moderator war mit einem neuen Konzeptbrett ausgestattet. Nach 27 Jahren sei es an der Zeit, dass die Zettelwirtschaft ein Ende habe, scherzte er.

Während bei den Vorspielen der vergangenen Jahre Blockflöten und Keyboards stark vertreten waren, gab es von diesen Instrumenten dieses Mal nur jeweils einen Vortrag.

Mit dem Nikolauslied „Lasst uns froh und munter sein“ startete das dreistündige Programm. Munter ging es allemal zu auf der Bühne. Und froh waren die Nachwuchsmusiker sicherlich auch, als sie ihren Auftritt glücklich hinter sich gebracht hatten. Das Publikum fieberte gehörig mit und belohnte jeden Musikspieler mit reichlich Applaus.

Für die 13 Klavierschüler war es sicherlich ein besonderes Erlebnis, in die Tasten des tollen Steinway-Flügels greifen zu dürfen. Auf ihm erklangen die Weihnachts- und Popmelodien, aber auch der altbekannte Beethovenklassiker „Für Elise“ gleich doppelt schön.

Auch die Instrumentengruppe der Gitarren war in großer Zahl präsent. Auf klassischen und auf E-Gitarren wurden zarte und rockige Töne gezupft. Einige mutige Spielerinnen sangen sogar dazu.

Hochkonzentriert zeigten die jugendlichen Drummer mit wirbelnden Stöcken ihr rhythmisches Können am Schlagzeug.

Klarinetten, Querflöten und Saxofone trugen zum abwechslungsreichen Programm bei.

Keine Frage, dass Thomas Rappelt auch in diesem Jahr wieder die ein oder andere steile Musikerkarriere prophezeite und unter den Sängerinnen „The Voice of Humprechtshausen“ entdeckte.

Die Mitwirkenden

Keyboard (Lehrer Hans-Conrad Feiler): Philipp Hofmann.

Gitarre (Gerald Brand): Hermine Schuhmann, Paula Brütsch, Florian Willner, Chiara Grimmer, Ann-Kathrin Ullrich, Philipp Wolf und Emilia Then.

Gitarre (Peter Jäger): Jule Zehnter, Marie Höfler, Tobias Grein, Simon Rambacher, Ronja Büttner.

Blockflöte (Martin Hofmann): Sarah Weichselfelder.

Querflöte (Barbara Caupert): Lina Behr, Jule Leidner und Nathalie Sapper.

Klarinette (Hofmann): Eva Zehnter, Miriam Zimmermann, Matthias Gernert, Rebekka Räth, Lara Räth, Eva Kolb.

Saxophon (Hofmann): Michelle Göpfert, Antonia Koch, Isabel Brütsch, Jakob Huth, Sebastian Ullrich, Aurelia Wahler, Sarah Bintig, Shophie Kolb, Jakob Häusinger.

Schlagzeug (Michael Glücker): Benjamin Löther, Johannes Schweinfest, Jonathan Schwab und Jonas Schimmer.

Schlagzeug (Christian Kraus): Felix Strohschön, Luca Stürmer, Moritz Räth, Ben Höfler, Dominik Wolf.

Klavier (Oxana König): Maja Stühler, Lia Hüttner, Anja Henneberger, Muriel Henneberger.

Klavier (Viktoria Wagner): Linus Wunderlich, Anna Rösch, Lilian Hebig, Marcel Bock, Marie Behnke, Esther Rambacher, Anna Höfler.

Klavier (Feiler): Jeremias Hau, Maurin Will.

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