ELTMANN

Nach der Schule folgt der Abflug in das richtige Leben

Die Jahrgangsbesten eingerahmt von Sponsoren sowie Direktorin Manuela Küfner (rechts) und Elternbeiratsvorsitzender Martin Ullrich (links). Die erfolgreichen Schüler heißen (vorne, ab 2. von links) Isabel Hartlieb, Michelle Barthelmes, Xenia Leis, Julia Kirsche und Amelie Bühl; dahinter (von links) Leon Basel, Niklas Oppelt, Lukas Rehe und Felix Zier.
Die Jahrgangsbesten eingerahmt von Sponsoren sowie Direktorin Manuela Küfner (rechts) und Elternbeiratsvorsitzender Martin Ullrich (links). Die erfolgreichen Schüler heißen (vorne, ab 2. von links) Isabel Hartlieb, Michelle Barthelmes, Xenia Leis, Julia Kirsche und Amelie Bühl; dahinter (von links) Leon Basel, Niklas Oppelt, Lukas Rehe und Felix Zier. Foto: Günther Geiling

„Auf der Einladungskarte steht: Wir heben ab! Einfache Worte mit viel Inhalt für euch. Es gibt viele Arten des Abhebens. Aber durch eure Schulausbildung an unserer Realschule seid ihr bestens vorbereitet, um zielsicher auf neuem Terrain zu landen. Nach zehn Jahren Schule ist es Zeit, euch in die Welt fliegen zu lassen“, sagte Direktorin Manuela Küfner bei der feierlichen Verabschiedung der Absolventen der „Wallburg-Realschule“ Eltmann.

Auch Konrektorin Tabinda Plischke nahm das Motto in ihrer Ansprache auf und rief den Schülern am Ende zu: „Macht etwas aus eurem Leben!“ Stellvertretender Landrat und Bürgermeister Michael Ziegler betonte, dass viele der Abschluss-Schüler lange darauf hingearbeitet hätten, endlich die Schule hinter sich zu lassen und „abzuheben ins richtige Leben“. Sie könnten mit Zuversicht nach vorne blicken, denn das Abschlusszeugnis öffne viele Türen.

Eigenverantwortlichkeit gefragt

Elternbeiratsvorsitzender Martin Ullrich sprach von einem nächsten Schritt in die Zukunft. Wer weiter auf die Schule gehe, für den ändere sich nicht viel. Aber auch bei der Ausbildung lerne man nie aus, sei aber mehr verantwortlich für sich selbst oder müsse mehr und mehr selbst die Richtung vorgeben.

„Wie im Flug ging die Schule vorbei und wir heben jetzt ab“, sagten die Schülersprecher Paulina Diem und Lucas Bauer. Sie erinnerten an die Höhepunkte der Schulzeit bis hin zu den Abschlussfahrten. Auch die Schulsanierung habe die Klasse von Grund auf mitgemacht mit Klassenzimmern in Containern. „Jetzt haben wir ein schönes Schulhaus, in dem wir uns alle wohlfühlten.“ Trotz der Freude gab es aber auch ein bisschen Wehmut durch den Tod eines Mitschülers, den man durch eine Gedenkminute in die Feier einbezog.

Schulleiterin und Direktorin Manuela Küfner verglichen die Entlass-Schüler mit Zugvögeln. Ein Großteil werde sicherlich richtig abheben, zuerst vielleicht bei der heutigen Feier oder aber im September, wenn die Lehrzeit beginne und auch das elterliche Nest verlassen werde.

„Wenn ihr heute diese Schule verlasst, liegt es an euch, wie ihr die Investition der vergangenen Jahre verwertet und wie ihr an eure Lebensplanung herangeht“, sagte Küfner. Was immer einem widerfahre, „sucht nicht die Schuld bei den anderen, krempelt die Ärmel hoch und sucht einen Weg aus dem Dilemma heraus. Courage, Respekt, Verlässlichkeit, Teamfähigkeit und Mut seien Werte, die wir an unserer Schule als wichtig erachten und die von allen Lehrkräften weitergegeben werden.“

Anschließend wurden die besten Schüler und Klassenbesten ausgezeichnet. Schulbester wurde mit einem Notendurchschnitt von 1,35 Felix Zier aus Weisbrunn (Klasse 10c). Er nimmt seine Ausbildung bei einer Firma in Bayreuth auf und möchte Elektriker für Betriebstechnik werden. In der Schule war er schon Vorstandsvorsitzender der Schülerfirma. Mit seiner Ausbildung in Bayreuth verlässt er das „elterliche Nest“, denn er wird ein Zimmer in einem Internat der HWK Oberfranken beziehen.

Ein Loblied auf die Schule

Übereinstimmend sangen auch die drei übrigen Klassenbesten ein „Loblied“ auf ihre Schule und ihre Lehrer. Niklas Oppelt aus Roßstadt drückte es so aus: „Man sieht sie eigentlich gar nicht richtig als Lehrer, sie sind mehr Wegbegleiter für uns Schüler gewesen.“ Er wird an die Fachoberschule Bamberg gehen und möchte später Bauingenieurwesen studieren. Lukas Rehe aus Oberhaid beginnt seine Ausbildung als Elektriker bei einem Großunternehmen in Erlangen. Dennoch will er weiterhin seinem Hobby nachgehen, denn er spielt Basketball in Breitengüßbach. Julia Kirsche aus Gleisenau nimmt eine Ausbildung zur Kauffrau im Landkreis auf.

Die Wallburg-Realschule ist auch für ihre musische Arbeit bekannt und so war die Feier standesgemäß aufgelockert mit tollen Beiträgen wie „Ich will fliegen“, einem Medley von „Abba“ und die Klasse 10 c ließ mit dem Song „99 Luftballons“ auch solche in die Luft steigen.

Auszeichnungen

Schulbester: Felix Zier (Weisbrunn/Klasse 10c), Notendurchschnitt: 1,35.

Weitere Klassenbeste: Lukas Rehe (Oberhaid/10a) mit 1,45; Niklas Oppelt/Roßstadt (10d) 1,5; Julia Kirsche (Ebelsbach-Gleisenau/10b) 1,67.

Beste Leistungen in einzelnen Fächern: Wirtschaft: Xenia Leis (Oberhaid/10b) Preis der Sparkasse; Naturwissenschaften: Lukas Rehe (Oberhaid/10a) Preis von Uponor; Kunst: Amelie Bühl (Limbach/10c) Preis Rudi Schmachtenberger; Englisch: Leon Basel (Viereth/10d) Preis der Flessabank; Deutsch: Isabel Hartlieb (Stettfeld/10d), Preis Steuerbüro Witthüser; Französisch: Michelle Barthelmes (Eschenbach/10d), Preis der Raiffeisenbank.

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