RÜGHEIM

Nachwuchsbläser erobern die Bühne im Schüttbau Rügheim

Das Jugendblasorchester Hofheimer Land begeisterte unter der Leitung von Armin Schuler beim Konzert am im Schüttbau in Rügheim.
Das Jugendblasorchester Hofheimer Land begeisterte unter der Leitung von Armin Schuler beim Konzert am im Schüttbau in Rügheim. Foto: Gudrun Klopf

Gerade mal eine Woche ist es her, dass Weltstar Tabea Zimmermann auf der Bühne stand. Nun präsentierten sich auf ebendiesen Brettern im Rügheimer Schüttbau die Bläserklasse und das Jugendblasorchester Hofheimer Land (JBO). Der Veranstalter „Kultur e. V.“ bringt nicht nur hochkarätige Künstler in die Region, er bemüht sich auch um die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen.

Seit 23 Jahren veranstalte der Verein „Kultur e. V.“ Konzerte im Saal des Schüttbaus, begrüßte Vorsitzende Barbara Goschenhofer die Zuhörer. Ganz besonders freue sie sich über den musikalischen Nachwuchs, wünschte sie einen vergnüglichen Nachmittag mit den jugendlichen Bläsern.

Anspruchsvolle Bläserstücke

Natürlich ist es für die Nachwuchsmusiker noch ein weiter Weg bis zu gefeierten Stars. Aber auch sie bewiesen bereits eindrücklich, wie weit man mit fleißigem Üben und einer gehörigen Portion Ausdauer kommen kann.

Die erste Hälfte des Konzertes bestritten unter der Leitung von Elfie Arbinger die acht Schüler der Bläserklasse. Seit eineinhalb Jahren haben die neun- bis zehnjährigen Bläser an der Hofheimer Grundschule Einzel- und Orchesterunterricht. Sie sind die vierte Bläserklasse, die unter der Federführung von „Kultur e. V.“ an den Start ging. Mal mit Schwung, mal gefühlvoll unterhielten die Mädels und Jungs mit bekannten Stücken, wie „When the saints“, „Old MacDonald“ und „Aura Lee“. Auch das anspruchsvolle Bläserstück „Die Musikfabrik“ meisterten die Bläser mit Bravour. Erstaunlich, welch einen Sound gerade mal acht Bläser erzeugen können. Dynamisch, akzentuiert und sehr musikalisch musizierten die Jugendlichen zusammen.

Mit der fetzigen Zugabe „Hard Rock Blues“ machte die Bläserklasse auf der Bühne Platz für das Jugendblasorchester (JBO). In diese Formation können die Teilnehmer der Bläserklasse nach zwei Jahren wechseln (wir berichteten).

Hochkonzentriert folgten die 15 Mitwirkenden dem Dirigat von Armin Schuler. Nach dem musikalischen Auftakt mit „Laredo“ von John Higgins entführten berühmte Melodien in die Welt des Films. Mit der Titanic auf hohe See ging es mit „My Heart will go on“, an die liebenswerten Muppets Figuren erinnerte „Rainbow Connection“ und auf die abenteuerliche Welt von Mittelerde versetzte „May it be“ aus „Der Herr der Ringe“.

Vor dem inneren Auge der älteren Zuhörer mag der geheimnisvolle Maskierte bei dem mitreißenden „Zorro's Theme“ auferstanden sein.

Sie können auch Klassik

Dass sie auch Klassik können, bewiesen die jugendlichen Bläser mit „Farandole“ von Georges Bizet. In die Beine ging das flotte Medley aus „One Direction in Concert“. Einen Extraapplaus gab es für die Ansagen der Stücke, die sich einzelne Bläser jeweils selbst erarbeitet hatten.

„Wenn man sich mit den Stücken beschäftigt, dann weiß man auch, was man da spielt“, erklärte Armin Schuler. Und auch Anton Mock verdiente sich ein besonderes Lob des Dirigenten und des Publikums. Da es dem Orchester an einem Tubaspieler mangelte, hatte sich der Jugendliche, der sonst an Posaune, Trompete und Klavier zu Hause ist, innerhalb von zwei Wochen die Stücke auf der Tuba erarbeitet. „Respekt!“, kommentierte Schuler begeistert.

Mit einem toll gespielten „21 Guns“ von Green Day als Zugabe verabschiedete sich das JBO nach reichlich Beifall.

Dass sich das Üben lohnt, bewiesen die acht Kinder der Bläserklasse unter der Leitung von Elfie Arbinger beim Konzert im Schüttbau in Rügheim.
Dass sich das Üben lohnt, bewiesen die acht Kinder der Bläserklasse unter der Leitung von Elfie Arbinger beim Konzert im Schüttbau in Rügheim. Foto: Gudrun Klopf

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