EICHELSDORF

Ökumenischer Gottesdienst auf der Schwedenschanze

Ökumenischer Gottesdienst auf der Schwedenschanze
Der ökumenische Gottesdienst auf der Schwedenschanze bei Eichelsdorf am Pfingstmontag stand im Zeichen der Benachteiligung der Frau in Kirche und Gesellschaft. Der katholische Pastoralreferent Günter Schmitt und sein Kollege, der evangelische Pfarrer Sieghard Sapper, machten an vier Frauen deutlich, dass das weibliche Geschlecht eine bedeutende Rolle im Lauf der Kirchengeschichte innehatte und die Frau daher auch in der heutigen Kirche eine gleichgestellte Position verdient habe. Schmitt nannte das Beispiel der Maria Magdalena, die als erste am leeren Grab Jesu war, während die Männer sich versteckten. Außerdem war sie es, die Jesus bis ans Kreuz folgte. Sie verkündete den Jüngern die Auferstehung Jesu und war somit die erste Missionarin. „Die Geschichte des Christentums beginnt weiblich“ sagte Schmitt, der als weiteres Vorbild einer Christin die Nonne Hildegard von Bingen nannte, die als Gelehrte und Heilkundige ihren männlichen Zeitgenossen weit voraus gewesen sei. Sie habe auch den Mut aufgebracht, den damaligen Kaiser Friedrich Barbarossa öffentlich zu tadeln, als er 1164 einen Gegenpapst eingesetzt hatte. Sapper erinnerte an Lydia, die sich durch die Predigt von Paulus in Philippi zum Christentum bekehrte und die erste Christin auf europäischem Boden wurde. Als weiteres Beispiel einer vorbildlichen Christin nannte er Mirjam, die laut Zweiten Buch Mose nach dem Marsch durchs Rote Meer und dem Auszug aus Ägypten vor Gott getanzt habe. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von Mitgliedern der Posaunenchöre Lendershausen und Friesenhausen. Die Kollekte geht ist für das Frauenhaus Schweinfurt. Foto: Martin Schweiger
Der ökumenische Gottesdienst auf der Schwedenschanze bei Eichelsdorf am Pfingstmontag stand im Zeichen der Benachteiligung der Frau in Kirche und Gesellschaft. Der katholische Pastoralreferent Günter Schmitt und sein Kollege, der evangelische Pfarrer Sieghard Sapper, machten an vier Frauen deutlich, dass das weibliche Geschlecht eine bedeutende Rolle im Lauf der Kirchengeschichte innehatte und die Frau daher auch in der heutigen Kirche eine gleichgestellte Position verdient habe. Schmitt nannte das Beispiel der Maria Magdalena, die als erste am leeren Grab Jesu war, während die Männer sich versteckten. Außerdem war sie es, die Jesus bis ans Kreuz folgte. Sie verkündete den Jüngern die Auferstehung Jesu und war somit die erste Missionarin. „Die Geschichte des Christentums beginnt weiblich“ sagte Schmitt, der als weiteres Vorbild einer Christin die Nonne Hildegard von Bingen nannte, die als Gelehrte und Heilkundige ihren männlichen Zeitgenossen weit voraus gewesen sei. Sie habe auch den Mut aufgebracht, den damaligen Kaiser Friedrich Barbarossa öffentlich zu tadeln, als er 1164 einen Gegenpapst eingesetzt hatte. Sapper erinnerte an Lydia, die sich durch die Predigt von Paulus in Philippi zum Christentum bekehrte und die erste Christin auf europäischem Boden wurde. Als weiteres Beispiel einer vorbildlichen Christin nannte er Mirjam, die laut Zweiten Buch Mose nach dem Marsch durchs Rote Meer und dem Auszug aus Ägypten vor Gott getanzt habe. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von Mitgliedern der Posaunenchöre Lendershausen und Friesenhausen. Die Kollekte geht ist für das Frauenhaus Schweinfurt.

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