ERMERSHAUSEN

OGV besteht seit 120 Jahren

Treu und engagiert: Für 25 Jahre Mitgliedschaft beziehungsweise 15-jährige Tätigkeit im Vorstand ehrten Michael Dros (links) und Guntram Ulsamer (rechts) beim Obst- und Gartenbauverein Ermershausen Günter Pfeiffer, Karin Brückner, Martha Schmidt, Werner Brückner, Ingrid Prediger, Gerlinde Döhler und Werner Döhler (von links).Helene Lutz Foto: Foto:

Schon die Begrüßung mit Häppchen und Sekt machte es deutlich: Die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) hatte einen festlichen Hintergrund. 120 Jahre OGV, ein stolzes und seltenes Jubiläum, wie der Vorsitzende Michael Dros in seiner Begrüßung fand. Und als Nachweis gab es eine Urkunde, nämlich ein „Ehren-Diplom“ des Obstvereins Ermershausen aus dem Jahr 1899, zu sehen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde auch die Ehrung von langjährigen und verdienten Mitgliedern vorgenommen. In Abwesenheit aus Alters- beziehungsweise gesundheitlichen Gründen wurden Edgar Dietz und Irene Stoll für 60-jährige Treue zum Verein, Adolf Stoll für die 50-jährige Mitgliedschaft und Hans Wenzel für die 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Weiter wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft und für 15-jährige Tätigkeit in der Vereinsleitung mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet: Martha Schmidt, Werner und Karin Brückner, Günter Pfeiffer, Gerlinde Döhler und Ingrid Prediger. Guntram Ulsamer, Geschäftsführer des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, der zusammen mit Dros die Ehrungen vornahm, würdigte die stolze Geschichte des Vereins, der einst gegründet worden war, um mit robusten Sorten einen Vorrat an Obst für den Winter zu erhalten. Der nach Einschätzung Ulsamers „sehr, sehr aktive“ Verein, einer von 81 im Landkreis, zählt aktuell 87 Mitglieder.

Dem scheidenden Bürgermeister Werner Döhler wurde für die gute Zusammenarbeit gedankt. Döhler wiederum übermittelte dem Verein die Glückwünsche der Gemeinde.

Der Vorsitzende zog Bilanz und erinnerte an die Arbeitseinsätze und diverse Aktionen im vergangenen Vereinsjahr. Besonders wurden die Erneuerung der Kräuterschnecke im Pfarrgarten, die Flower-Power-Aktion und der Friedhofsbrunnen, der einen Arbeitseinsatz von 150 Stunden und Kosten von 3700 Euro verursachte, hervorgehoben. An Arbeitseinsätzen in diesem Jahr stehen in Kürze die Gestaltung des Osterbrunnen und das Aussäen der Blumenfläche an. Zudem soll das Insektenhotel renoviert werden.

Der Kassenbericht von Günter Pfeiffer bestätigte, dass die größte Investition für den Friedhofbrunnen getätigt wurde. Das größte Plus wurde aus dem Kellerfest erzielt. Dazu versicherte Pfeiffer, dass die Gewinne wieder der Allgemeinheit zugute kommen würden.

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