KÖNIGSBERG

Otfried Preußlers Story im Haßgau

Viele unterschiedliche Krippendarstellungen gibt es in der Ausstellung zu sehen. Foto: Gerold Snater

26 Jahre hat Gerlinde Bittenbrünn jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt in Königsberg in der Marienkirche eine Ausstellung mit den unterschiedlichsten Krippendarstellungen zusammengestellt – in diesem Jahr zum letzten Mal.

Für diese Leistung bedankte sich Pfarrer Peter Hohlweg zu Beginn des Gottesdienstes am Samstagabend, mit dem die Ausstellung in diesem Jahr eröffnet wurde und der gleichzeitig die Eröffnung des Weihnachtsmarktes darstellt. Musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst vom ökumenischen Kirchenchor unter Leitung von Kerstin Wrzosok, Doreen Streng mit der Gitarre und Ute Gutzeit an der Orgel.

Im Mittelpunkt stand die Geschichte „Der Engel mit der Pudelmütze“ von Otfried Preußler, die von Rotraut Arnold einfühlsam gelesen und vom Chor und Doreen Streng musikalisch untermalt wurde. Dabei ging es, wie es früher war, um die Visitation eines Lehrers durch den Herzoglichen Bezirksschulinspektor. Und, wie dieser dann nach anfänglichem Zweifel auf besondere Weise den Weg zur Krippe fand. Dabei hatte sich die Leserin etwas Besonderes ausgedacht, indem sie das Geschehen örtlich in die hiesige Region verlegte und die Krippe nicht in Bethlehem, sondern in einem tief verschneiten Dorf im Haßgau stand.

Vor und nach dem Gottesdienst nutzten die Besucher noch die Gelegenheit, in aller Ruhe die vielen verschiedenen Krippendarstellungen zu betrachten. (sn)

Rotraut Arnold las eine abgewandelte Form der Geschichte „Der Engel mit der Pudelmütze“ von Otfried Preußler. Foto: Gerold Snater

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