GÄDHEIM

Ottendorf: Warum die Kirche warten muss

Die Umverlegung des Maintal-Radweges bei Gädheim ist mittlerweile abgeschlossen. Im Bild der neue Radweg und der frühere Radweg (links). Foto: Ulrike Langer

Auf die gut besuchten Bürgerversammlungen in Greßhausen, Ottendorf und Gädheim blickte Bürgermeister Peter Kraus in der Sitzung des Gemeinderats am Montagabend zurück. „Dass insgesamt rund 160 Bürger gekommen waren, zeigt, dass das Interesse an den Projekten in der Gemeinde sehr groß ist“, freute er sich. „Zudem verliefen die Versammlungen durchwegs harmonisch.“

Peter Kraus nannte einige Anregungen der Bürger und erklärte, dass das Geschwindigkeitsmessgerät am Ortseingang von Greßhausen von der B 303 kommend schon aufgestellt worden sei. Geprüft werde noch die Wasserqualität des Feuerlöschteichs in Greßhausen. „Wir sind auch dabei, eine bessere Ausleuchtung dunkler Ecken wie in der Steinstraße in Gädheim und der Alten Straße in Ottendorf mit Solarleuchten zu prüfen“, so der Bürgermeister. Er teilte weiter mit, dass der Radweg zur Untereuerheimer Brücke demnächst repariert werde.

Wie er bekannt gab, werden alle Bushaltestellen, die an den ÖPNV angeschlossen sind, mit neuen Bushaltestellenschildern ausgestattet. Die Standorte der Haltestellen bleiben weitestgehend gleich, lediglich in der Ortsmitte Gädheim wird die Haltestelle in Fahrtrichtung Schweinfurt etwas weiter in Richtung Dorfplatz versetzt.

Wenigstens kostet es kein Geld

In der östlichen Hauptstraße in Gädheim wird der Bauhof im Frühjahr 2020 auf der Straßenseite in Richtung ST2447 eine barrierefreie Bushaltestelle errichten und das Haltestellen-Schild erst dann aufstellen. „Generell sind die Montagen und auch die Schilder kostenneutral für die Gemeinde“, so Peter Kraus.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Änderungen der Bebauungspläne „Eichelberg“, „Eichelberg II“ und „Obere Röthen“ zur Satzung zu erheben. Außerdem erteilte er sein Einverständnis zu einem privaten Bauantrag mit entsprechenden Auflagen.

Das Gremium berief Erwin Sperber zum Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl 2020 und Klaus Barthelmes zu seinem Stellvertreter.

Den Vorschlag des Landkreises Haßberge, gemeinsam mit dem Landkreis einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, lehnte der Gemeinderat ab. Wie Peter Kraus mitteilte, möchte die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Theres zusammen mit der VG Hofheim und der VG Ebern gemeinsam ein Büro beauftragen, die Arbeit des Datenschutzbeauftragten und des Informationssicherheitsbeauftragten zu übernehmen. Allerdings müssten zunächst die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit geprüft werden. Kraus bezifferte die Kosten für einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten mit dem Landkreis auf rund 8000 Euro jährlich. Dem gegenüber würde ein Büro für die Erstellung eines Datenschutz- und Sicherheitskonzepts nur einmalig 3500 Euro sowie einen monatlichen Betrag von rund 400 Euro von der VG Theres verlangen.

Die Umverlegung des Maintal-Radweges ist mittlerweile abgeschlossen. Nach Rücksprache mit der Regierung von Unterfranken und dem Wasser-Straßen-Neubauamt wird die Endabnahme erst nach Beendigung der Arbeiten am Main in diesem Bereich erfolgen. „Daher wird die Maßnahme erst 2020 abgerechnet“, so Peter Kraus.

Deutliche Aussage aus Würzburg

Er informierte den Gemeinderat, dass die Diözese Würzburg die geplante Außenrenovierung der Pfarrkirche Ottendorf auf Grund fehlender Finanzmitteln abgelehnt habe. „Wie es hier nun weiter geht, bleibt abzuwarten“, so der Bürgermeister.

Er gab bekannt, dass am Samstag, 9. November, um 14.00 Uhr eine Flurfahrt der Grundholden in Gädheim und am Samstag, 16. November, ein Holzverstrich in Ottendorf stattfinden werde. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Sitzgruppe in Richtung Bayerhof. Verstrichen würden nur Polterlose.

Udo Knauer berichtete, dass bei der Erstellung der neuen Zufahrt zum neuen Friedhof in Gädheim eine Bordsteinkante zu scharfkantig ausgeführt worden sei und zwei Autofahrer ihre Reifen aufgeschlitzt hätten.

Bürgermeister Peter Kraus, betonte, dass die neue Zufahrt 2,5 Meter breiter als die vorherige Einfahrt sei und er nicht verstehen könne, wie man auf die Kante des Bordsteins habe fahren können. Er teilte mit, dass sich die Geschädigten schriftlich an die Gemeinde wenden sollten und diese die Schadensmeldungen dann an ihre Versicherung weiterleiten werde.

Am Ende überreichte er ein Präsent an Gemeinderat Klaus Sterlings, der auch heuer wieder den Bauernmarkt der Gemeinde Gädheim organisiert hatte.

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