BREITBRUNN

Räte nehmen Bushaltestellen unter die Lupe

Die Breitbrunner Gemeinderäte besichtigten im Rahmen ihrer jüngsten Ratssitzung die Bushaltestellen, die eine einheitliche Beschilderung erhalten sollen. Foto: Günther Geiling

Eine kleine Besichtigungstour durch die Gemeinde unternahmen die Mitglieder des Breitbrunner Gemeinderats am Donnerstagabend. Dabei ging es einmal um die einheitliche Gestaltung der Haltestellen für den öffentlichen Nahverkehr und zum anderen um die alte Schule in Lußberg sowie die alte Schule mit Turnhalle in Breitbrunn.

Wie Bürgermeisterin Gertrud Bühl berichtete, sollen in den nächsten drei Jahren alle Haltestellen im Landkreis im Rahmen der Anbindung an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ein einheitliches Bild erhalten und auf beiden Seiten der Straße ein Haltestellen-Zeichen bekommen. Die Kommunen sind nun aufgefordert, die Standorte der Zeichen in ihrem Zuständigkeitsbereich festzulegen. Dies erweist sich manchmal als gar nicht so einfach. Manches Ratsmitglied in Breitbrunn war auch der Auffassung, dass bei Vorhandensein eines Wartehäuschens ein einzelnes Halteschild ausreichen könnte.

Das Gebäude der ehemaligen Schule in Lußberg hat derzeit eine zweifache Nutzung. Einmal ist die Wohnung im oberen Stock vermietet. Zum anderen hat im Erdgeschoss der SC Lußberg einen längerfristigen Nutzungsvertrag und seine Umkleideräume und Duschen für den Fußball-Spielbetrieb. Der Wunsch des Sportclubs, die Duschräume zu sanieren, wurde schon mehrmals besprochen. Nach der Sanierung des Feuerwehrgerätehauses, so die Bürgermeisterin, werde unter Umständen der Gemeinderaum nicht mehr benötigt. Beispielsweise bei Wahlen könne man auf den Raum der Feuerwehr ausweichen.

Sportclub muss selbst ran

Die Sanierung der Duschen und die Umgestaltung der Räume sei dann sicherlich Sache des SC Lußberg. Die Gemeinde müsste aber auf jeden Fall neue Fenster und Türen einbauen und auch von außen müsste die alte Schule saniert werden. Bei den jährlichen Unterhaltungskosten stünden derzeit im Haushalt für das ehemalige Schulhaus Kosten von rund 3000 Euro zu Buche, während auch Einnahmen durch Mieten und Beteiligung an Wasser und Strom abgerechnet würden. So habe man einen kleinen Überschuss von rund 2700 Euro.

Bei der ehemaligen Schule mit Turnhalle in Breitbrunn ergäben sich jährliche Ausgaben von 3700 Euro bei Einnahmen in Höhe von 2251 Euro. Hier müsse man bei einer Sanierung – dabei soll auch der Vorbau mit den Toiletten weggerissen und durch einen neuen Eingang ersetzt werden – allerdings mit höheren Kosten rechnen. Die Gemeinde hofft bei diesem Projekt auf staatliche Förderung. (gg)

Schlagworte

  • Breitbrunn
  • Günther Geiling
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Gertrud Bühl
  • Mieten
  • Nahverkehr
  • Nutzungsverträge und Gebrauchsüberlassungsverträge
  • Sanierung und Renovierung
  • Schulen
  • Staatliche Unterstützung und Förderung
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Verkehrsverbünde
  • Öffentlicher Nahverkehr
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!