ELTMANN

Redaktionsarbeit beim „Wallburg-Express“ verbessert die Deutsch-Note

Voller Stolz zeigen die Schülerinnen Christina, Emilia und Sophie (von links) die letzten Ausgaben des „Wallburg-Express“ vor ihrer großen Pressewand. Foto: Günther Geiling

Eltmann Die erneute Auszeichnung in Berlin ist doch eine besondere Anerkennung der Arbeit und die Redakteurinnen kamen mit großer Begeisterung zurück in ihre Schule. Wir warfen einen Blick in die Redaktion und fragten Christina aus Theinheim, Sophie aus Lußberg und Emilia aus Eltmann, sie alle besuchen die Klasse 10 a, nach ihrer Motivation und Arbeit.

Was hat Euch dazu bewogen, Euch für die Schülerzeitung zu bewerben?

Christina: Der „Wallburg-Express“ war gerade knapp an Redakteuren und da hat unser Lehrer gefragt, ob wir nicht Interesse hätten. Nun bin ich schon seit dem 6. Jahrgang dabei. Seit dem letzten Jahr sind im Team keine Jungen mehr und man kann von einer Frauen-Domäne sprechen.

Was reizt Euch an dieser Aufgabe?

Sophie: Bei uns herrscht eine gute Atmosphäre, da macht es Spaß spannende Artikel zu schreiben. Die befassten sich in letzter Zeit mit „Fairtrade und dem Pausenverkauf“ oder auch mit den „Gefahren im Netz“, auf die wir auch unsere Mitschüler hinweisen wollen. Es ist natürlich auch schön, wenn man ein gutes Feedback von den Lesern und Mitschülern bekommt.

Um eine 80-seitige Zeitung im Hochglanz zu fertigen, braucht es fast schon das Fachwissen eines Redakteurs und das Wissen um die Gestaltung am Computer. Wie muss man sich das vorstellen?

Emilia: Anfangs hat uns unser Lehrer sehr geholfen und auch das entsprechende Programm dafür auf dem Computer installiert. Mittlerweile können wir selbst mit dem Programm umgehen und das bereitet uns großen Spaß.

Christina: Dabei gibt es zahlreiche Hilfen. Oder man kann für eine Fotostory auch einmal auf Vorlagen des letzten Jahres zurückgreifen und Sprechblasen ausfüllen.

Eure zwei Schulstunden reichen doch sicher nicht aus, um besondere Themen gut aufzubereiten, so schöne Foto-Stories in den Kasten zu bringen, Umfragen zu starten oder Interviews mit Lehrern, Schülern oder Fachleuten zu führen.

Christina: Natürlich erledigen wir auch zu Hause viele Dinge wie gerade Auswertungen. Das kommt immer auf die Motivation an. Dann ziehen wir unsere Arbeit auf einen USB-Stick und bringen ihn mit. Emilia ist unsere Fotografin und hat schon viel Arbeit. Sie kümmert sich aber auch mit mir um das Layout.

Eine solche Zeitung wie der „Wallburg-Express“ muss auch finanziert werden. Wie schafft ihr das?

Emilia: Natürlich müssen wir auch für Werbeanzeigen sorgen und wir suchen dazu mögliche Partner auf oder kontaktieren sie über E-Mail. Zum Glück haben wir auch viele Stammkunden, die gerne in unserer Zeitung inserieren.

Seht Ihr in dieser Arbeit in der AG Schülerzeitung auch Vorteile für andere Fächer oder auch im Blick auf Eure Berufswahl?

Sophie: Mir half es auf jeden Fall in Deutsch, wo ich meine Note auf 2 verbessert habe. Aber man bekommt auch ein großes Allgemeinwissen, weil man sich immer mit neuen Themen beschäftigt und auch in der Schule immer auf dem neuesten Stand ist, wenn etwas passiert.

Christina: Zu Beginn habe ich Berichte nur immer wie allgemeine Erzählungen verfasst. Bei der Arbeit in der Zeitungsredaktion habe ich aber sehr schnell auch andere Stilrichtungen gelernt und diese eingesetzt.

Die Vorteile ihrer Arbeit in der AG Schülerzeitung sind erkennbar, haben sich bisher aber nicht für die Berufsorientierung der drei Schülerinnen ausgewirkt. Emilia und Christina gehen nach dem Abschluss der 10. Klasse an die Fachoberschule, Sophie hat einen Ausbildungsplatz als Elektronikerin für Automatisierungstechnik. AG-Lehrer Richard Künzel muss also wieder nach neuen Redakteuren suchen. (gg)

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