KLEINMÜNSTER

Riedbacher Atemschutzträgertruppe ist bald wieder komplett

Atemschutzgeräteträger sind bei vielen Feuerwehreinsätzen gefordert. Nach einer Durststrecke verfügen die Riedbacher Wehren bald wieder um einen entsprechenden Trupp. Der Gemeinderat stellt für die Ausrüstung finanzielle Mittel zur Verfügung. Foto: Christian Licha

Eine wirksame Bekämpfung von Bränden ist für die eingesetzten Feuerwehrleute ohne Atemschutzausrüstung mit Atemmaske und Pressluftflasche auf dem Rücken nicht möglich. Dafür werden in jeder Gemeinde Feuerwehrmänner und auch Feuerwehrfrauen als sogenannte Atemschutz-Geräteträger speziell ausgebildet. Neben der körperlichen Eignung müssen diese Einsatzkräfte regelmäßig im Knetzgauer Atemschutzzentrum ihre Trainingseinheiten ableisten.

Bisher war in Riedbach mit seinen fünf Feuerwehren in Kleinsteinach die Atemschutzträgertruppe der Gemeinde stationiert. Wie nun in der Sitzung des Gemeinderates am Montag bekannt wurde, war die Riedbacher Atemschutzträgertruppe wegen Unterbesetzung aus dem Alarmplan gestrichen worden. Der Grund für die Unterbesetzung war Personalrückgang aufgrund von Wohnortwechsel oder beruflicher Veränderung.

Dies werde sich für die Zukunft ändern, zeigte sich Bürgermeister Bernd Fischer zuversichtlich. Es seien nun durch Zuzug sogar fertig ausgebildete Atemschutz-Geräteträger in der Gemeinde vorhanden. Dazu kommen neue engagierte junge Leute zum Atemschutz, die in Kürze ihre Grundausbildung abschließen werden. Mit den verbliebenen Spezialkräften würde die erforderliche Anzahl für eine Atemschutzträgertruppe wieder erfüllt.

Spezielle Ausrüstung

Dazu müssen spezielle Schutzanzüge wie hitzebeständige Jacken, Hosen sowie Helmunterziehhauben und Schutzhandschuhe für die Atemschutz-Geräteträger neu angeschafft werden, damit die Ausstattung der Truppe auf dem neuesten Stand sei, sagte der Bürgermeister. Die Gesamtkosten für die Ersatz- und Neuanschaffungen werden mit rund 20 000 Euro angegeben. Nach kurzer Diskussion im Gremium wurde dem Antrag zugestimmt.

Nach der aktuellen Personaleinsatzplanung sind wegen der beruflich auswärtig im Schichtdienst arbeitenden Kräfte der Riedbacher Feuerwehren 18 Atemschutz-Geräteträger zur Aufrechterhaltung des Feuerschutzes notwendig, erklärt der zuständige Kreisbrandmeister Axel Braun aus Hofheim von der Feuerwehrdienstaufsicht auf Nachfrage dieser Redaktion.

Kritisch sei unter tags die Schichtwechselzeit zwischen 13 bis 15 Uhr. In diesen Stunden müssen für den Ernstfall ausreichend Atemschutz-Geräteträger bereit stehen. Für die Zukunft stehe noch die Ersatzanschaffung von zwei neuen Löschfahrzeugen mit jeweils vier Atemschutz-Geräteträgern an Bord auf der Wunschliste der Feuerwehr. In der Zwischenzeit würde der Atemschutz in Mechenried stationiert. Dort gibt es ein Löschfahrzeug mit der nötigen Ausstattung. (uk)

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