KLEINSTEINACH

Riedbacher Kindergärten sind restlos ausgebucht

Seit 30 Jahren ist Dr. Wolfgang Theißen (Zweiter von links) Vorsitzender des Caritasvereins Kleinsteinach. Er erhielt dafür von Marlene Engel (Dritte von links) vom Caritasverband Würzburg eine Bronzeplakette. Mit im Bild: Nadja Kraus, Leiterin der Kinderkrippe, und der stellvert... Foto: Ulrich Kind

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Caritasvereins Sankt Bartholomäus wurde Wolfgang Theißen für sein langjähriges Engagement geehrt. Seit genau 30 Jahren ist er Vorsitzender des Caritasvereins Kleinsteinach. Er erhielt jetzt von Marlene Engel vom Caritasverband Würzburg für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit eine Bronzeplakette mit dem Jesuswort: „Lasset die Kinder zu mir kommen“ (Mt 19,13-15). Schon als junger Student war Wolfgang Theißen ab dem Jahr 1959 in der Caritasarbeit ehrenamtlich tätig.

Nachfrage so hoch wie nie

Neben den Berichten der Vereinsführung stand die künftige Entwicklung der drei Riedbacher Kinderbetreuungseinrichtungen zur Diskussion. Wie Bianca Kaufmann vom Mitarbeiterteam der Kinderbetreuungseinrichtungen informierte, seien die Plätze für Kinder ab drei Jahren in Mechenried (29 Betreuungsplätze) und Humprechtshausen (34) sowie die Kinderkrippe in Kleinsteinach (14) ausgebucht.

Die Nachfrage sei so hoch wie noch nie. Selbst für Riedbacher Kinder können erst ab dem Jahr 2021 weitere Aufnahmeplätze frei werden, auch von außerhalb der Gemeinde kämen ständig neue Anfragen. Das Problem sei aber schon seit dem Frühjahr bekannt. Im April habe man zusammen mit Bürgermeister Bernd Fischer über die Weiterentwicklung bei einem weiteren Anstieg der Anmeldungen beraten.

Für die Kinderkrippe stehe eine bauliche Erweiterung im Fokus, für die ein Förderprogramm in Aussicht sei. Die Gemeinde werde zeitnah reagieren, mit der Vorlaufzeit für die Planung und Ausschreibung rechne man frühestens mit einem Baubeginn im Jahr 2021. Wie Zweite Bürgermeisterin Elke Heusinger in der Sitzung bestätigte, habe der Gemeinderat schon eine konkrete Planung in Auftrag gegeben.

Dazu wurde in der Versammlung bekannt, dass die notwendigen Grundstückverhandlungen kurz vor dem Abschluss stehen. Die Erweiterung der Kinderkrippe könne nur im östlichen Grundstücksbereich realisiert werden. Ein Nachbargrundstück sei schon erworben worden.

Georg Lindner monierte den äußerst schlechten Zustand des Zufahrtsweges zur Kinderkrippe. Dieser müsse unbedingt repariert werden. Selbst mit dem Kinderwagen sei es aufgrund der Schlaglöcher beschwerlich, zur Kinderkrippe zu gelangen. Der Weg sollte noch vor Winterbeginn ausgebessert werden.

Neubau in Humprechtshausen?

Für die weitere Zukunft der Betreuungseinrichtung in Humprechtshausen stehe für eine zweite Kindergartengruppe möglicherweise ein Neubau mit einer Ebene zur Diskussion. Für die Zukunft seien die bisherigen 34 Betreuungsplätze auf zwei Etagen im bestehenden Gebäude aus dem Jahr 1911 nicht mehr zeitgemäß. Hier sei in Verbindung mit der künftigen Nutzung des daneben liegenden ehemaligen Grundschulgebäudes eventuell eine erweiterter Doppelnutzung wie in Mechenried angedacht. Dazu müsse aber noch der passende Fördertopf zur Verfügung stehen. (uk)

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