HUMPRECHTSHAUSEN

Rock im Wald: ein guter Draht zum Himmel

Zum Auftakt am Freitagabend spielte beim Rock-im-Wald bei Humprechtshausen die Cover-Band „Barbed Wire“. Foto: Ulrich Kind

Gleich vorweg: die Humprechtshäuser hatten in der Vergangenheit bei „Rock im Wald“ fast immer schon einen verdächtig guten Draht zum Himmel. Und dieser Draht hatte auch bei der Neuauflage des Open Airs bestand. Während am Freitag das hochsommerliche Wetter eine tropische Nacht parat hatte und die Brauerei-Logistik schon vor Mitternacht für Nachlieferung aus Hofheim sorgen musste, war am Samstagabend kurz nach 20 Uhr plötzlich ein dumpfer Donnerhall zu hören. Eine verdächtig dunkle Wolkenfront über dem Festivalgelände, ließ Schlimmeres befürchten. Doch es gibt ja den guten Draht zu Petrus.

Willkommene Abkühlung

Ein kurzer Regenguss sorgte für eine willkommene Abkühlung. Die ersten Open-Air Gäste stellten sich an den Verkaufsständen und dem Barzelt kurz unter und nach 20 Minuten war der Spuk auch schon vorbei. Fleißige Helfer wischten die Tische und Bänke trocken und die Sommernachtsparty konnte beginnen. Dem Besucher-Zustrom tat das keinen Abbruch. Bis zum Start des Open-Airs lösten sich die dunklen Regenwolken auf und der Abend blieb vor einem weiteren Regenguss verschont. Alles in allem ein gelungenes Open-Air-Wochenende, so die Organisatoren.

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Rock im Wald Freitag

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Und das Party-Wochenende hatte bereits am Freitagabend mit viel Stimmung begonnen: zum dritten Mal spielte die Cover-Band „Barbed Wire“ auf. Wie auch in den beiden Vorjahren, beeindruckte die aufwendige Bühnenshow mit multimedialen Effekten, mit Plasma-Bildschirmwand im Hintergrund, der Beamer- und Lasershow bis zur Pyrotechnik und Feuerelementen, jeweils passend zum Repertoire. Natürlich durften auch die gängigen Discoklänge und beliebten Partykracher nicht fehlen.

DJ-Duo im Barzelt

Zeitgleich hatten dazu nebenan im großen Barzelt das DJ-Duo „Fying Helments“ (Flowmatic und Michil) mit HipHop, Black-Musik und House ihren festen Platz. Was sich für die Band „Revolver“ am Samstagabend von der Akustik her als eine besondere Herausforderung darstellte. Bisher war das Barzelt am anderen Ende des Festivalgeländes.

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Rock im Wald Samstag

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Auch diesmal machte sich der am Freitagabend für umliegende Ortschaften organisierte Shuttle-Bus-Service positiv bemerkbar. Die drei Bustouren wurden gut angenommen.

Brandschutz

Es ist die besondere Atmosphäre auf der Partywiese des Waldsportplatzes, die von den Festivalbesuchern geschätzt wird. Bereits zu Beginn der Woche werden Bars, Cafés und Verzehrstände von den VfB Vereinsmitgliedern aufgebaut und liebevoll dekoriert. Die veränderte Anordnung der Stände wurde von zahlreichen Partygästen als gelungen bezeichnet. Für die Tanzwütigen unter den Besuchern ist samstags immer vor der Bühne ein Tanzboden aufgebaut, was auch in diesem Jahr rege genutzt wurde. Das Parkplatzangebot wurde vom Veranstalter auf einen großen Acker gegenüber dem Open-Air-Gelände konzentriert. Den Organisatoren war nach dem Mulchen vor einigen Wochen das dürre Gras auf der bisher genutzten Parkfläche wegen der Brandgefahr durch Auspuffanlagen zu gefährlich.

Die Freiwillige Feuerwehr hatte zusätzlich eine trockene Löschleitung bis zum Waldsportplatz verlegt und zusätzlich einige landwirtschaftliche Fassanhänger um das Festivalgelände positioniert. Die Mechenrieder Feuerwehrkameraden waren wie immer mit ihrem Tanklöschfahrzeug in Bereitschaft und blieben auch in diesem Jahr von einem Ernstfalleinsatz verschont.

Der kurze Regenguss am Samstag sorgte für eine willkommene Abkühlung. Die ersten Open-Air Gäste stellten sich an den Ver... Foto: Ulrich Kind
Es ist die besondere Atmosphäre des Open-Airs „Rock im Wald“ bei Humprechtshausen, die von den Festivalbesuchern auch in... Foto: Ulrich Kind

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