HASSFURT

Schüler aus fünf Ländern in Haßfurt

Schülerdelegationen aus fünf EU-Ländern wurden im Rahmen des jetzt gestarteten 'Comenius'-Projektes an der Albrecht-Dürer-Volksschule Haßfurt im Landratsamt Haßberge von Oberregierungsrätin Carolin Mehringer-Räth empfangen und über die Situation von Jugendlichen im Kreis informiert. Unser Bild zeigt die SchülerInnen mit Mehringer Räth, den deutschen Betreuungslehrern Günther Heißenstein und Klaus Zehe, Tove Pihlblad und Anders Hedlund (Schweden), Malgorzata Sliwka und Katarzyna Szczesniak-Wodniok (Polen), Zoe Tsiaka und Georgios Mastoras (Griechenland) sowie Irene Loglisci und Gabriella Santagada (Italien) beim Erinnerungsfoto im Sitzungssaal des Landratsamtes.
Schülerdelegationen aus fünf EU-Ländern wurden im Rahmen des jetzt gestarteten "Comenius"-Projektes an der Albrecht-Dürer-Volksschule Haßfurt im Landratsamt Haßberge von Oberregierungsrätin Carolin Mehringer-Räth empfangen und über die Situation von Jugendlichen im Kreis informiert. Unser Bild zeigt die SchülerInnen mit Mehringer Räth, den deutschen Betreuungslehrern Günther Heißenstein und Klaus Zehe, Tove Pihlblad und Anders Hedlund (Schweden), Malgorzata Sliwka und Katarzyna Szczesniak-Wodniok (Polen), Zoe Tsiaka und Georgios Mastoras (Griechenland) sowie Irene Loglisci und Gabriella Santagada (Italien) beim Erinnerungsfoto im Sitzungssaal des Landratsamtes. Foto: FOTO Landratsamt

(mim) An der Albrecht-Dürer-Volksschule in Haßfurt ist in diesen Tagen ein von der EU gefördertes „Comenius“-Projekt mit internationaler Beteiligung aus fünf weiteren EU-Ländern gestartet: Griechenland, Großbritannien, Italien, Polen und Schweden. Neben dem Kennenlernen der europäischen Nationalitäten steht thematisch der immer internationaler werdende Arbeitsmarkt im Mittelpunkt des Projektes.

Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes weilen im Rahmen des „Comenius“-Projekt Schülerabordnungen mit jeweils zwei Betreuungslehrern aus folgenden Schulen in Haßfurt: 1st Gymnasium of Pyli Trikalon (weiterführende Schule nach der Grundschule) aus Pyli Trikala in Nordgriechenland; ISS S. Pertini – E. Fermi (weiterführende Schule mit berufsbildendem technischem Zweig) aus Taranto in Süditalien; Gimnazjum nr 6 in Tychy im oberschlesischen Polen (weiterführende Schule nach der Grundschule mit Klassen 7 bis 9) und Storaskolan im schwedischen Lindesberg (mittlere Schule mit Klassen 5 bis 9).

Die walisische Partnerschule aus Großbritannien konnte wegen neuer britischer Jugendschutzbestimmungen keine Vertretung zu dem Treffen nach Haßfurt schicken. Die Mitglieder der Schülerabordnungen sind 14 bis 16 Jahre alt und sind wie die auswärtigen Lehrkräfte in Familien von Schülern oder Lehrern der Albrecht-Dürer-Volksschule untergebracht.

Das „Comenius“-Projekt steht für „Young Europeans on the European Labour Market“ (Junge Europäer auf dem europäischen Arbeitsmarkt) und läuft über drei Jahre an den beteiligten sechs Partnerschulen. Die Probleme und Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt werden in der Arbeitssprache Englisch diskutiert und erkundet, heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes.

Die nächsten Treffen finden im kommenden Jahr in Wales und in Schweden statt. Neben den Treffen wird über das Internet gemeinsam am Projekt gearbeitet, per Chats, Videokonferenzen oder E-Mail.

Die Schüler versuchen, ihre Chancen auf dem eigenen und auf europäischen Arbeitsmärkten auszuloten. Sie lernen internationale Firmen kennen, wie die Firma Uponor in Haßfurt, und erarbeiten sich betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse und ein Gefühl für Marktabläufe im europäischen Rahmen.

Neben Fachthemen geht es aber darum, Vorurteile gegenüber anderen europäischen Nationalitäten abzubauen und sich besser kennenzulernen. Alle Teilnehmer werden viel lernen über die Situation von Schülern in den Partnerländern, so die Pressemitteilung. Und sie trainierten ihre Fähigkeiten, sich mit Jugendlichen und Lehrern auszutauschen, die andere Muttersprachen haben.

Dazu Schulleiter Stephan Bauer von der Haßfurter Dürer-Schule: „Unabhängig vom Partnerschaftstitel des Projektes ist gerade dieser Austausch über die Schulen in den Partnerländern und die Situation der Schülerinnen und Schüler in verschiedenen europäischen Ländern ungeheuer wichtig.“

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