LIMBACH

Sechs Chöre singen zu Ehren der Gottesmutter

Ein eindrucksvolles Konzert von sechs Chören hörten die Besucher in der Wallfahrtskirche Maria Limbach.
Ein eindrucksvolles Konzert von sechs Chören hörten die Besucher in der Wallfahrtskirche Maria Limbach. Foto: Günther Geiling

„Gerade der Monat Mai, welcher der Gottesmutter Maria geweiht ist, zeigt auf, wie die Natur blüht und neues Leben heranwächst. So sollen auch unsere Chöre wieder wachsen und aufblühen, wie die Natur uns dies vormacht.“ Dies betonte der Vorsitzende der Sängergruppe Haßberge, Werner Geisel, beim „Geistlichen Konzert“ von sechs Chören in der Wallfahrtskirche Maria Limbach.

Das Konzert in der Wallfahrtskirche fand schon zum neunten Mal statt. Zahlreiche Besucher und Freunde des Chorgesangs erlebten dabei einen Nachmittag mit glanzvollen Beiträgen der Chöre. Vorsitzender Werner Geisel betonte, dass der Chorgesang seit Jahrhunderten ein Kulturträger im Leben der Städte und Gemeinden sei und auch den Menschen neuen Lebensmut verleihe. „Gesang ist die Sprache und Ausdrucksform der Freude am Leben und des Miteinanders unter den Menschen.“

Kleines Präludium zum Beginn

Mit dem „Kleinen Präludium C-Dur“ von Johann Sebastian Bach durch den Gruppenchorleiter der Sängergruppe Schweinfurt-Land, Bernhard Wenzel, an der Orgel erfolgte der Auftakt. Die verschiedenen Chöre, die sich im Altarraum gruppiert hatten, boten dann in eindrucksvoller Weise ihre verschiedenartigen Werke dar. Von der Empore hörte man dabei den Männerchor „Concordia“ Altershausen/Sechsthal unter Leitung von Roland Kraft mit „Die Himmel rühmen – Ora pro nobis mater regina“, den „Glocken der Heimat“ oder „Sancta Maria“. Mit dem „Sängerkranz“ Zeil unter Anja Jäger trat ein weiterer Männerchor auf mit Liedern wie „O Maria sei gegrüßt“, „Lobe den Herren“ und „Glorwürdige Königin“. Die Verehrung von Gottesmutter Maria stand also bei vielen Titeln im Vordergrund.

Der „Frauenchor“ der Sängerlust Eltmann mit Dirigentin Clara Viering zeigte sich mit „Mutter Maria“, „Confitemini Domini“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“, während der gemischte Chor des Gesangverein 1876 Hofheim unter Hermine Wüchner die Werke „Glaube, Hoffnung, Liebe“ und „Du fängst mich auf“ bot und auch mit dem Schlager „Ein bisschen Frieden“ überraschte.

Mit seinem ganzen Klangvolumen präsentierte sich der „Liederkranz“ Zeil mit seiner Dirigentin Christine Raab. Sie präsentierten das „Ave Maria“ von Jakob Arcadelt, „Locus iste“ von Anton Bruckner und „Schaffe in mir Gott“ von Carl Loewe. Frischen Wind brachte der Gospelchor „Gospel and more“ Sand unter der Leitung von Martin Karl in das Gotteshaus, denn bei „Over my head“, dem „Kanon „Dona nobis pacem“ und „Perfect“ standen auch rhythmische Elemente im Vordergrund.

Die hervorragende Akustik der Wallfahrtskirche wurde dann beim Gemeinschaftschor mit dem Lied „Maria Maienkönigin“ deutlich, in den alle Chöre und die Besucher einstimmten. Organist Bernhard Wenzel ließ schließlich das eindrucksvolle Konzert mit der Toccata in G-Dur von Theodore Dubois (1837-1924) ausklingen und es schloss sich in der Pilgerhalle ein gemütliches Beisammensein an.

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