HASSBERGKREIS (MCS)

Silvesternacht ohne Schrecken

An Silvester wird nicht nur reichlich Alkohol genossen, sondern auch mit Feuerwerkskörpern geschossen. Das bringt alle Jahreswechsel wieder die Gefahr von Unglücksfällen und Auseinandersetzungen mit sich und hält Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft.

Die Bilanz der Polizei zum Jahreswechsel im Heimatkreis fällt allerdings insgesamt recht positiv aus. Das Polizeipräsidium Würzburg, das das Einsatzgeschehen in der Silvesternacht für ganz Unterfranken zusammenfasste, nannte am Neujahrstag für den Landkreis Haßberge lediglich zwei Vorkommnisse:

Zum einen die Feiernden, die es auf den Altkleidercontainer in der Knetzgauer Badangerstraße abgesehen hatten und ihn offensichtlich mit einem Feuerwerkskörper in Brand steckten, wodurch ein Schaden von 2000 Euro entstand (siehe unten auf dieser Seite).

Zum anderen erwischte eine Streife der Polizei Haßfurt in den frühen Morgenstunden des neuen Jahres einen stark alkoholisierten Autofahrer. Der 49-Jährige war mit seinem Pkw in Zeil am Main unterwegs, als er unbeabsichtigt in ein Feld neben der Zuckerstraße abbog und sich hier festfuhr. Die kontrollierenden Beamten fand die Ursache für die Irrfahrt schnell heraus. Ein Alkoholtest ergab den Wert von 2,12 Promille.

Von einem ernsten Zwischenfall, der sich allerdings bereits in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ereignete, berichtete die Eberner Polizei. Ihr zufolge kam es im Rentweinsdorfer Jugendhaus zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Nach einem Wutanfall warf ein 20-Jähriger einem drei Jahre älteren Mann eine Flasche gegen den Kopf. Dieser erlitt eine Platzwunde am Kopf, die vom verständigten Rettungsdienst genäht werden musste. Die Männer standen erheblich unter Alkoholeinfluss. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Flaschenwerfer.

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