OSTHEIM

Singen zum Lobe Gottes

Die Seele bewegen: Mit Liedern und Texten will der Chor “Voice of Glory“ den Menschen die Botschaft der Liebe nahebringen.
Die Seele bewegen: Mit Liedern und Texten will der Chor “Voice of Glory“ den Menschen die Botschaft der Liebe nahebringen. Foto: Gudrun Klopf

„Heute wird die St. Nikolauskirche in Ostheim mit besonderen Stimmen gefüllt“, begrüßte Pfarrer Gerd Greier die zahlreichen Besucher zum Konzert mit dem Chor „Voice of glory“. In der katholischen Liturgie wird während der Fastenzeit kein Halleluja gesungen. Bevor ab Aschermittwoch alles ruhiger und besinnlicher werde, könne man im Konzert noch einmal ausgiebig mit Singen und Klatschen Abschied nehmen vom vielstimmigen Halleluja. Und auch von der Ostheimer Kirche gelte, sich vorübergehend zu verabschieden. Sie werde demnächst wegen der anstehenden Innenrenovierung geschlossen.

Die 29 Sänger sorgten mit Dirigenten Alexander Schuhmann dafür, dass es kein trauriges Verabschieden wurde. Ihre spürbarer Freude am Singen und die mitreißenden Stücke steckten das Publikum an. Es wurde gesummt, geklatscht und geschnipst. Für die rhythmische Begleitung sorgte Anke Schneider an der Trommel.

Mit einem jubelnden „Halleluja Jesu“ zog der Chor in die Kirche ein, und versprühten damit gleich zu Beginn gute Laune. Es folgte ein bunter Mix aus traditionellen Spirituals, bekannten Gospels und Popsongs. „Oh happy day“ und „He's got the whole world“ durften dabei ebenso wenig fehlen, wie „I will follow him“ oder „You raise me up“. Als ein Höhepunkt glänzte der Taizé-Gesang „Laudate omnes gentes“, bei dem die Stimmen nicht nur aus dem Altarraum, sondern auch von der Empore erklangen. Aber auch mit den populären Stücken „Halleluja“ und „Amazing grace“ berührten die Sänger die Herzen der Zuhörer. Als Solisten beeindruckten Lisa Marie Köhler, Gerti Obernöder, Michaela Leidner, Sophia Alber und Karin Hild mit schönen Stimmen. Allerlei heitere und nachdenkliche Geschichten und Texte bereicherten das Konzert.

Zum schwungvollen Schluss brauste der „Gospeltrain“ mit einer Mischung beliebter Hits durch die Kirche und lud zum Mitsingen ein. Nach viel Applaus zog der Chor schließlich singend aus der Kirche aus und erst als auch der letzte Gast die Kirche verlassen hatte, endete das Lied. In gelöster Stimmung ließen sich Sänger und Besucher die Verköstigung schmecken, die die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat vor der Kirche anboten.

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Voice of Glory

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Der Erlös aus dem Verkauf sowie aus dem Konzert sind für die Innenrenovierung der Kirche bestimmt. „Anfang April wird ausgeräumt“, sagt Kirchenpfleger Heribert Herrmann. Vom Boden über die komplette Elektrik bis hin zum Putz müsse alles ausgebessert oder erneuert werden. Da seien Spenden stets willkommen. „Seit drei Jahren stehen bei uns alle Veranstaltungen unter dem Stern der Innenrenovierung“, sagt Herrmann. Während der Arbeiten wolle man mit dem Gottesdienst in die Kapelle und das Kaplaneizimmer ausweichen, so Pfarrer Greier. Er hoffe, dass die Kirche zum Patrozinium Anfang Dezember wieder bezogen werden könne. „Das schaffen wir“, versichert Herrmann.

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