ELTMANN

So kann Mathe Groß und Klein richtig Spaß machen

Aus wenigen Stäben eine Brücke bauen – ein kleiner Trick und dann ist dies möglich.
Aus wenigen Stäben eine Brücke bauen – ein kleiner Trick und dann ist dies möglich. Foto: Günther Geiling

Das „Mini-Mathematikum“ will neue Türen zur Mathematik eröffnen und will Spaß machen, auch wenn mancher Erwachsener oder Schüler bei Mathematik noch einen schwierigen Zahlensalat in Erinnerung hat. An zahlreichen Spielstationen in der Stadthalle von Eltmann wird dabei das Gegenteil bewiesen und die Kinder und Besucher können auf spielerische Weise Mathematik erfahren. Das funktioniert sogar bei solchen, die „mit Mathe nichts am Hut haben“ oder für solche, die glauben, in Mathe schon alles zu wissen.

Die Besucher erleben und lernen in dieser Wanderausstellung an Experimenten aus allen Gebieten der Mathematik. Gefördert wird die Ausstellung durch die Stiftung der Sparkasse Ostunterfranken in Zusammenarbeit mit der Stadt Eltmann, der „Johann-Baptist-Graser-Grundschule“ Eltmann und dem Schulamt Haßberge. Bei den Kindern soll Begeisterung für mathematische Phänomene geweckt werden, indem sie experimentieren, bauen und etwas erreichen. Die interaktiven Stationen laden dabei direkt zum Forschen und Knobeln ein.

Aus Teilen soll eine Brücke gebaut werden, wobei nur jeweils vier Stäbe fest miteinander verbunden sind. Beim „Gegenständefühlen“ sollen mit der Hand zwölf verschiedene Gegenstände ertastet werden. Beim „Gespensterpuzzle“ gilt es eine Fläche ohne Lücken auszulegen – ein etwas anderes Parkett. Weitere Erfahrungen macht man „im Spiegel“, wo man eine Figur nachmalen und sogar seinen Namen schreiben muss oder bei der Kugelbahn mit blauen und roten Bahnen. Hier darf man ein Wettrennen veranstalten und gewinnt etwa die Kugel mit dem weiteren Weg? Eine ganz besondere Attraktion ist natürlich, der „Seifentunnel“, wenn er gelingt. Zieht man an einem Seil wird man vom wunderschönen Seifentunnel umgeben, der sich noch formt. Außerdem kann man sich an geometrischen Puzzles den Kopf zerbrechen, Zahnräder ineinandergreifen lassen, Knobelaufgaben lösen und noch vieles mehr.

Auf diese Weise bekommen sowohl Vorschulkinder als auch Schulklassen einen neuen Zugang zu mathematischen Phänomenen und auch Familien können im „Mathematikum“ einen anregenden und rundum gelungenen Tag erleben.

So werden viele Vorschulkinder und Schulkinder in der nächsten Woche nach Eltmann kommen, um sich hier mit Spaß mathematisch zu betätigen. Aber auch für Familien mit Kindern besteht noch Gelegenheit, gemeinsam tätig zu werden, denn die Aufgaben sind ohne Zweifel auch für Erwachsene eine Herausforderung. So ist die Ausstellung am Samstag, 2. Dezember, von 10.00 bis 14.00 Uhr und am Sonntag, 3. Dezember, von 12.00 bis 15.00 Uhr für alle interessierten Besucher jeden Alters zugänglich. Der Eintrittspreis beträgt dann eine Euro für Kinder zwei Euro für Erwachsene und vier Euro für Familien.

Außerdem ist die Ausstellung noch mit einer Begleitveranstaltung unter dem Motto „Mathematik für alle“ verbunden, die am Donnerstag, 30. November, um 18.30 Uhr in der Stadthalle stattfindet. Eingeladen sind hierzu die Lehrerschaft und die Betreuer der Ausstellung. In seinem Festvortrag wird dabei Professor Dr. Albrecht Beutelsbacher (Professor für Geometrie und Diskrete Mathematik an der Universität Gießen) mit populär-wissenschaftlichen mathematischen Alltagsproblemen unterhalten.

Welche Kugel ist auf der Bahn wohl schneller?
Welche Kugel ist auf der Bahn wohl schneller? Foto: Günther Geiling
Der „Seifentunnel“ ist wohl die größte Herausforderung und macht auch am meisten Spaß.
Der „Seifentunnel“ ist wohl die größte Herausforderung und macht auch am meisten Spaß. Foto: Günther Geiling
Nicht ganz einfach, alle Zahnräder zum Laufen zu bringen.
Nicht ganz einfach, alle Zahnräder zum Laufen zu bringen. Foto: Geiling

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