UNTERSCHLEICHACH (WS)

Sonderkommission „Unterschleichach“

Die eigens ins Leben gerufene SOKO „Unterschleichach“ führt weiter Untersuchungen zum Tathergang durch. Dazu zählen auch weitere Untersuchungen mit Metalldetektoren am Tatort.
Die eigens ins Leben gerufene SOKO „Unterschleichach“ führt weiter Untersuchungen zum Tathergang durch. Dazu zählen auch weitere Untersuchungen mit Metalldetektoren am Tatort. Foto: Ralf Naumann

Nach dem Tod der elfjährigen Janina in der Silvesternacht hat die Kripo Schweinfurt eine Sonderkommission eingerichtet. Die rund 50 Beamten der neuen SOKO „Unterschleichach“ arbeiten weiterhin intensiv an der Aufklärung der genauen Tatumstände. Die Sachbearbeiter hoffen weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, hatte das Projektil einer Kleinkaliberwaffe ein elfjähriges Mädchen in der Silvesternacht am Kopf getroffen und tödliche Verletzungen verursacht. Das Mädchen, das alleine zu Besuch in Unterschleichach weilte, war gemeinsam mit anderen Kindern und Erwachsenen auf der Straße „Am Käppela“ gestanden, um das neue Jahr zu begrüßen. Gegen 1.00 Uhr war sie dann, für die umstehenden Personen zunächst aus unerklärlichen Gründen, bewusstlos auf der Straße zusammengebrochen und in eine Klinik gebracht worden. Dort erlag sie in den Morgenstunden ihren schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg laufen weiterhin auf Hochtouren. Die SOKO „Unterschleichach“ führt nach wie vor Untersuchungen zum Tathergang durch. Zum einen werden zahlreiche Vernehmungen durchgeführt. Ferner laufen auch Überprüfungen bei Personen, die in der Nähe des Tatortes wohnen oder sich in der Silvesternacht dort aufgehalten haben.

Zum Dritten gehen die Ermittler genauestens den bislang recht spärlichen Hinweisen aus der Bevölkerung nach, die bereits bei der Kripo Schweinfurt eingegangen sind. Bei der auch unter Einsatz von Metalldetektoren durchgeführten großräumigen Untersuchung des Umfeldes um den Tatort wurden bislang keine verwertbaren Spuren gefunden, auch keine Patronenhülsen

Weiterhin bitten die Ermittler Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten, sich bei der Soko-Hotline unter Tel. 0800/101-1611 zu melden.

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