Aidhausen

Staatssekretär lobt Zusammenschluss der Listen in Aidhausen

Staatssekretär Gerhard Eck besuchte kürzlich in Kerbfeld eine Wahlversammlung. Das Foto zeigt (von links) CSU-Ortsvorsitzenden Thomas Wagenhäuser, Bürgermeister Dieter Möhring und Gerhard Eck.
Staatssekretär Gerhard Eck besuchte kürzlich in Kerbfeld eine Wahlversammlung. Das Foto zeigt (von links) CSU-Ortsvorsitzenden Thomas Wagenhäuser, Bürgermeister Dieter Möhring und Gerhard Eck. Foto: Julian Müller

Zur Wahlversammlung nach Kerbfeld lud der gemeinsame Wahlvorschlag der CSU/FW Aidhausen ein. Über 70 Zuhörer und Staatssekretär Gerhard Eck folgten der Einladung, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. CSU-Ortsvorsitzender Thomas Wagenhäuser erläuterte, dass bei dieser Gemeinderatswahl in Aidhausen anders gewählt werde als sonst. Schließlich gebe es nur einen Wahlvorschlag. Der Wähler werde 24 Stimmen haben bei nur 21 Kandidaten. Zudem habe der Wähler die Möglichkeit, weitere Bürger aus der Gemeinde auf den Stimmzettel zu schreiben. Pro Person könne man - anders als beim Kreistag - nur eine Stimme vergeben. Neu sei zudem, dass es in der Gemeinde Aidhausen nur noch ein Urnenwahllokal gebe. Dies sei in der Schule in Aidhausen eingerichtet. Bürgermeister Möhring teilte mit, dass die Gemeinde am Wahltag mit dem Bürgerbus eine Art Shuttleservice durch die Gemeindeteile anbieten werde.

Konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg

Gastredner Gerhard Eck lobte laut der Mitteilung den Zusammenschluss der beiden Gemeinderatslisten in Aidhausen als gute Lösung. Trotzdem dürfe der Wahlkampf nicht zu kurz kommen. Nach der Wahl sei jedoch eine sachliche, konstruktive und gute Zusammenarbeit im Gemeinderat überparteilich sehr wichtig. Eck habe alle Anwesenden dazu aufgerufen, parteiübergreifend zur Wahl zu gehen und an der Demokratie teilzunehmen. Abschließend ging Eck auf die Staatsstraße 2281 zwischen Aidhausen und Wettringen ein. Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, entschuldigte er sich für das Staatliche Bauamt, dass der Straßenausbau jetzt erst ausgeschrieben worden sei. Die Vergabe an die Firmen solle im Sommer stattfinden. Mit der Rodung und dem Abschieben vom Humus werde aber schon in diesem Jahr begonnen. Der tatsächliche Baubeginn sei im nächsten Jahr.

Schlechte Nachrichten für Kerbfeld

Anschließend stellten sich laut der Mitteilung die 21 Gemeinderatskandidaten vor, ehe Dieter Möhring als Bürgermeisterkandidat der CSU und Freien Wähler auf die Herausforderungen der Gemeinde und Lösungsvorschläge einging. Die Anfragen nach Bestandsimmobilien sei größer als das Angebot an leerstehenden Gebäuden. Auch von der Ausweisung von neuen ortsabrunden Bauplätzen wurde berichtet. Enttäuscht zeigte Möhring laut der Pressemitteilung über die 13 000 Euro, die die Gemeinde Aidhausen jährlich vom Freistaat Bayern als Ausgleich für die abgeschafften Straßenausbaubeiträge bekommt. Dies gab er auch Gerhard Eck mit auf den Weg nach München. Zukunftsfähig und bezahlbar aufgestellt sehe Möhring die Gemeinde in Sachen Kanal und Wasserversorgung. Die Kläranlage sei für die nächsten 20 Jahre gerüstet. Schlechte Nachrichten gebe es für den Wasserpreis in Kerbfeld. Denn eine Untersuchung habe ergeben, dass die Rottensteiner Wasserversorgung Kerbfeld nicht mitversorgen könne.

Kritik am Abfallwirtschaftsbetrieb

Am Ende der Veranstaltung berichtete Kreisrat Thomas Wagenhäuser noch von aktuellen Themen aus dem Kreistag. Zur Einführung der Gelben Tonne erläuterte er, dass die Nutzung keine Pflicht sei. In der Gemeinde Aidhausen bleibe der Wertstoffhof weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Kritik übte Wagenhäuser jedoch am Abfallwirtschaftsbetrieb. Das Personal vor Ort sei nicht ausreichend über die Basics der Gelben Tonne an den Wertstoffhöfen aufgeklärt worden. Darüber hinaus sehe Wagenhäuser im Bereich „Schnelles Internet“, Mobilfunkausbau und ÖPNV Handlungsbedarf. Für den ländlichen Raum müsse eine Art Rufbus in den ÖPNV integriert werden.

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