Stettfeld

Stettfeld: "Lieber ein Ende mit Schrecken"

Blick vom Kriegerdenkmal auf den Kindergarten. Während die Sanierung des Denkmals genehmigt wurde, rückt der Umbau des Kindergartens in weite Ferne. Foto: Christian Ziegler

Bauhof und Bürgermeisterzimmer werden mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet, dies beschloss der Stettfelder Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig. Derzeit läuft ein Förderprgramm der Bayerischen Staatsregierung für die Versorgung öffentlicher Einrichtungen mit schnellem Internet. Der Fördersatz hierfür liegt bei 90 Prozent, da Stettfeld in einem "Raum mit besonderem Handlungsbedarf" liegt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 40 000 Euro, an denen sich Stettfeld mit knapp 4000 Euro beteiligen muss.

Für den Anschluss des Bauhofs war man sich einig, über die Sinnhaftigkeit des Anschlusses für das Bürgermeisterzimmer wurde kurz diskutiert. Etwas, über das die Gemeinderäte Walfried Spath und Werner Rümer nur den Kopf schütteln konnten. "Geht nicht zurück ins Mittelalter", warf Spath ein und Rümer ergänzte: "Wenn man eine solche Chance bekommt, nutzt man sie!"

Die Vierzehnheiligen-Wallfahrer hatten den Antrag gestellt, das Kriegerdenkmal an der Kirche sanieren zu dürfen. Die Finanzierung soll über Spenden erfolgen. Udo Busch gab einen kurzen Bericht zum Stand der Dinge. Das Denkmal soll angehoben, gereinigt und konserviert werden. "Wir stehen im Kontakt mit dem Amt für Denkmalpflege und warten noch auf Antwort." Zudem habe man mit mehreren Steinmetzen gesprochen. Zur Finanzierung findet derzeit 14-tägig ein Sonntagstreff im Pfarrhaus statt, außerdem wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Der Rat gab einstimmig die Erlaubnis, die Maßnahmen zur Sanierung durchzuführen. Ebenfalls einstimmig wurde der Antrag der Dorfgemeinschaft beschieden, die die in die Jahre gekommene Sitzgruppe am Dorfsee erneuern wird.

Bürgermeister Alfons Hartlieb teilte dem Rat mit, dass die bisherige Planung für den Kindergarten-Umbau eingestampft worden sei. Wie berichtet, waren nach dem Architektenwechsel die Kosten explodiert, während die Zuschüsse gleich geblieben seien, was für Gemeinde und Kindergartenverein nicht zu stemmen sei. "Deshalb hier lieber ein Ende mit Schrecken", betonte Hartlieb. Da dennoch die Brandschutzsanierung anstehe und sich auch der Bedarf an Betreuungsplätzen für Schulkinder vermehrt habe, muss nun neu geplant werden. Entsprechende Informationen sollen in der März-Sitzung gegeben werden.

Nach dem Brand im Stettfelder Schulgebäude, in dem derzeit die Lebenshilfe untergebracht ist, kommt nun Bewegung in die Reinigungsarbeiten. "Sobald von der Versicherung das Okay kommt, können wir eine Reinigungsfirma beauftragen", berichtete Hartlieb. Für die Arbeiten wurde eine Zeit von zwei bis drei Wochen veranschlagt, so dass die Schule gegen Ende März wieder bezugsfähig sein könnte.

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