ZEIL

Szenen aus tausend Jahren

Die Theater-AG der Mittelschule Zeil/Sand zeigte im Rudolf-Winkler-Haus Szenen aus 1000 Jahren Zeiler Stadtgeschichte. Foto: Christiane Reuther

Seit einem Jahr hatte das Ensemble der Theater-AG der Mittelschule Zeil/Sand auf die Premiere des Stücks „ZwischenZeilen“ hingearbeitet. In Kooperation mit und unter der Regie von Nicole Heinemann von der Theaterwerkstatt Haßfurt und erarbeiteten die Mittelschüler das Theaterstück, das sich passend zum Jubiläum mit der 1000-jährigen Geschichte der Stadt Zeil befasst. Am Freitagabend schnupperten die Jugendlichen endlich Bühnenluft im gut besetzten Rudolf-Winkler-Haus in Zeil.

Tanz und Theater

Den Einstieg in einen kurzweiligen Abend machte die Tanzgruppe „Notte di Natale“ der Mittelschule. Unter der Leitung von Bettina Kunkel begeisterten die Jugendlichen mit einem Lichtertanz. Aber auch den jungen Mimen, die anschließend auf der Bühne standen, galt große Aufmerksamkeit. Sie hatten einen vergnüglichen Theaterabend versprochen. Ein Jahr lang hatten sich acht junge Schauspielerinnen und ein Schauspieler der Theater-AG mit der Geschichte von Zeil beschäftigt. Sie hatten sich durch den Geschichtenfundus der Stadt gewälzt und dabei auch „zwischen den Zeilen“ gelesen. Am Ende entstand ein kurzweiliges Stück, das mit Pointen versehen war und so das Publikum begeisterte, das vor allem aus Eltern, Großeltern und Geschwistern der Akteure bestand. Als kurze Szenencollagen eingespielt, schlüpften die Akteure auf der Bühne in verschiedene Epochen. Dabei blätterten sie in Zeitungen und gingen den jeweiligen Geschehnissen auf den Grund.

Denn wenn die Zeiler Mauern sprechen könnten, dann hätten sie wohl auch tausend Geschichten zu erzählen. Berührende und ungesagte Begebenheiten über viele Menschen – sei es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Aber auch ein Blick in die Zukunft durfte nicht fehlen, wobei die Jugendlichen ihrer Fantasie freien Lauf ließen.

Rote Rosen für die Schauspieler

Rektor Wolfgang Grader freute sich, dass seine Schule mit dem Theaterstück einen Beitrag zum Stadtjubiläum leisten konnte. Sein besonderer Dank galt den Akteuren sowohl auf der Bühne als auch hinter den Kulissen sowie der Regisseurin Nicole Heinemann, die mit viel Beifall gefeiert wurden. Stilecht gab es am Ende der Vorstellung als Belohnung für alle Mitwirkenden eine rote Rose, überreicht vom Rektor der Mittelschule.

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