HASSFURT

Teurer Ausparkversuch: Strafe für 80-Jährigen

Das Jahr 2018 ist für einen 80-jährigen Rentner aus dem Landkreis bislang kein Glücksjahr. Im Juni verursachte er zum ersten Mal in seinem Leben einen Unfall, im September verstarb seine Ehefrau und im Oktober sollte er sich erstmals in seinem Leben vor dem Amtsgericht verantworten. Doch dazu kam es am vergangenen Freitag nicht.

Psychisch angeschlagen

Da er psychisch angeschlagen ist, ließ sich der 80-Jährige durch seinen Verteidiger Jürgen Borowka vertreten, der zuvor gegen einen Strafbefehl für seinen Mandanten Einspruch eingelegt hatte. Im Juni dieses Jahres wollte der Rentner seine krebskranke Frau abends zum Essen einladen. Mit später ermittelten 1,73 Promille in der Blutbahn rammte er beim Ausparken in Haßfurt zwei Autos und verursachte dabei einen Schaden in Höhe von 1500 Euro. Zum Wegfahren kam er nicht mehr. Eine Polizeistreife stoppte ihn und konfiszierte den Führerschein.

Zudem erhielt der Havarist eine Geldstrafe in Höhe von 1600 Euro, die Richterin Ilona Conver auf 1280 Euro verminderte.

Seine Fahrerlaubnis ist der 80-Jährige noch weitere sechs Monate los. Danach muss er den Führerschein neu beantragen.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Haßfurt
  • Martin Schweiger
  • Amtsgerichte
  • Essen
  • Karzinomkranke
  • Rentner
  • Richter (Beruf)
  • Strafarten
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!