Goßmannsdorf

Toller Naturvölker-Projekttag im Kindergarten

Eine tolle Sache für die Kinder war der Naturvölker-Projekttag in der Kita St. Margarethe in Goßmannsdorf. Da fand man sich gerne zum Gruppenbild zusammen. Foto: Kindergarten Goßmannsdorf

Tänzerisch und mit Spielen und Geschichten aus der Natur drehte sich beim Naturvölker-Projekttag in der Kita St. Margarethe in Goßmannsdorf alles rund um das Leben von Naturvölkern aus Amerika, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wie zeigen diese Völker der Natur, den Pflanzen und Tieren, dass sie dankbar für diese sind? Und wie können wir Kinder hier das der Natur auch jeden Tag zeigen?“ Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich die Kinder an diesem Tag zusammen mit der Natur- und Umweltpädagogin Julia Stubenrauch.

Geflogen wie ein Adler

Galoppiert wie das Fohlen „Scheinende Sonne“, geflogen wie ein Adler oder geschlichen wie ein Coyote: Durch Erfahrungen wie diese wurde das aktuelle Projektthema des Kindergartens konkret erfahrbar gemacht. Felix hatte für diesen ganz besonderen Tag sogar eine wunderschöne und ganz große Feder mit in den Kindergarten gebracht. Traumfänger, Tänze und sogar ein Räucher-Ritual mit Salbei haben die Kinder kennengelernt.

„Das war ein ganz wundervoller Vormittag – mit so vielen wertvollen Eindrücken und ganz viel Spaß. Eine wirklich sinnvolle Aktion für die Kinder und ein toller Start in unser aktuelles Projekt“, so Susanne Mahr, Leiterin der Caritas-Kindertagesstätte „Sonne, Mond und Sterne“.

In Verbindung damit können sich die Kinder zusammen nun Fragen überlegen, die sie schon immer einmal einem „echten Ureinwohner“ stellen wollten. Julia Stubenrauch wird diese Fragen dann für sie erörtern. Beim Sommerfest des Kindergartens wird sie dann die Federn für das Stirnband, welches nun von den Kindern bis dahin kreativ gestaltet werden wird, mitbringen.

„Die Adlerfeder bekommt das Mitglied eines Naturvolkes bei einer Heldentat. Für die Kinder der Kita Goßmannsdorf bedeutet das ganz konkret, herauszufinden, was sie selbst an sich ganz besonders mögen. Und zum zweiten, was sie an jemand anderem in ihrem Umfeld, ob im Kindergarten oder zu Hause, toll finden, und was diese Person ganz besonders macht. Denn Wertschätzung unserer natürlichen Ressourcen hängt ganz eng zusammen mit der Wertschätzung von uns selbst und anderen“, so die Ressourcen-Erfahrungspädagogin.

Die Ausrichtung an den natürlichen Elementen

In ihren Projekten für Kinder verbindet Julia Stubenrauch Natur- und Ressourcenerfahrungen mit Bewegung, Spiel, Yoga, Tanz/Musik und Entspannung. Die Ausrichtung an den natürlichen Elementen und die Steigerung der persönlichen Widerstandsfähigkeit stehen im Fokus.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass wir, was wir in positiver und stärkender Art und Weise erfahren, auch langfristig wertschätzen und schützen werden“, so Julia Stubenrauch.

Zur Erfahrung der natürlichen Ressourcen hat sie im Waldkindergarten Gerolzhofen „Ressourcenerfahrungstage“ entwickelt. Regenwurm Felix, Wühlmaus Lina und Fuchs Filou sind hier nur einige Freunde, die ihr dabei helfen, klassische Natur- und Umweltpädagogik mit Tanz, Bewegung und Kinderyoga zu kombinieren.

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