Oberaurach

Tretzendorf: Eine neue Brücke vom Rathaus zur Insel

Der Bauausschuss Oberaurach besichtigte im oberfränkischen Lauter eine Brücke, die als Vorbild für den Zugang zur Insel am oberen Rathausweiher in Tretzendorf dient. Die Oberauracher Brücke wird mit gut 17 Metern etwa doppelt so lang werden wie die Lauterer Ausführung. Foto: Christian Licha

Eine neue Brücke als Zugang zur Insel am oberen Rathausweiher in Tretzendorf bekommt die Gemeinde Oberaurach. Dies beschloss der Bauausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag, der eine Ortsbesichtigung in der Gemeinde Lauter im Landkreis Bamberg voraus ging. Dort steht ein ähnliches Bauwerk, das der neuen Brücke als Vorbild dient.

Den Unterschied macht ein neuer Bauhofmitarbeiter

Seit geraumer Zeit ist die bestehende Holzbrücke aus Sicherheitsgründen abgesperrt und nicht mehr begehbar. Mehrere Varianten und Angebote für die neue Brücke wurden bereits den Gremien vorgestellt. Die Verwaltung geht davon aus, dass für die gewünschte Ausführung in Metall-Ausführung durch eine Fachfirma Kosten in Höhe von 55 000 bis 65 000 Euro entstehen würden. Dies sah seinerzeit sowohl der Bau- und Umweltausschuss als auch der Gemeinderat als sehr teuer an. Durch die letztjährige Neueinstellung eines gelernten Metall- und Stahlbauers zur Verstärkung des Bauhofes besteht jetzt die Möglichkeit, solch eine Brücke selbst zu fertigen und zu errichten. Dies würde sicherlich eine immense Kostenreduzierung mit sich bringen, erklärte Bürgermeister Thomas Sechser. Der neue Bauhofmitarbeiter war bereits in seiner letzten Stellung bei einer Metallbaufirma an der Ausführung der besichtigten Brücke in Lauter beteiligt und hat somit diesbezüglich Erfahrung. Die Verwaltung wurde beauftragt die für den Bau der neuen Brücke notwendigen Material- und Fertigungskosten zu ermitteln und dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen vorzulegen. Die alte und baufällige Holzbrücke soll durch den Bauhof abgebaut und entsorgt werden.

Gemeindliche Leuchten auf privatem Grund? Antrag abgelehnt

Drei Bürger beantragten Anfang Januar die Errichtung von zwei bis drei zusätzlichen Leuchten in Neuschleichach auf ihren privaten Grundstücken. Hierin hieß es, dass die Kosten von den Antragstellern übernommen würden und die Leuchten in den Bestand der Gemeinde übergehen. Die Wartungs- und eventuellen Reparaturkosten sollte dann die Gemeinde tragen. Als Begründung wurde ausgeführt, dass die Zufahrt zu den jüngst errichteten Wohnhäusern zweier Bürger nicht beleuchtet ist. Gleiches wurde auch für die Zufahrt zum Skilift ausgeführt. Bürgermeister Sechser sagte, dass für die beiden Bauvorhaben entsprechende Erschließungsvereinbarungen abgeschlossen wurden, welche einen Anspruch auf die Errichtung zusätzlicher Leuchten grundsätzlich ausschließe. Darüber hinaus versuche die Gemeinde stets, Leuchten nur auf gemeindlichen Grundstücken zu errichten. Die Beleuchtung dient vor allem der breiten Öffentlichkeit und nicht der besseren Ausleuchtung privater Grundstücke. Der Bauausschuss lehnte einstimmig den Antrag ab.

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