TRETZENDORF

Tretzendorfer haben Zweifel an Urteil der Polizei

Bei der letzten von insgesamt acht Bürgerversammlungen in Oberaurach informierte Bürgermeister Sechser die Bürger in Tretzendorf unter anderem über die bevorstehende Renaturierung der Aurach. Foto: Christian Licha

Hauptthema der Bürgerversammlung in Tretzendorf war am Donnerstag die bevorstehende Renaturierung der Aurach. Im Gästehaus Schaaf informierten Bürgermeister Thomas Sechser und Architekt Peter Ruck vom Technischen Büro Werner die rund 40 anwesenden Bürger über die Pläne.

In zwei Abschnitten wird das Projekt vom Rathausweiher bis zum Tretzendorfer Weiher realisiert, wobei die Brücke der Staatsstraße die Abschnittsgrenze bildet. Unterhalb des Spielplatzes soll eine Treppe entstehen, genauso wie an der Brücke und an der Rückwand des Buswartehäuschens. Die Stützmauern einer Scheune sind unterhöhlt und ausgewaschen, so dass diese stabilisiert werden müssen. Auch soll Form in das Bachbett gebracht werden. Die Mauer des alten Wehrs wird ebenfalls ertüchtigt und Wurzelwerk entfernt. Zusätzlich ist geplant, den Einmündungsbereich der Seestraße mit Betonpflaster neu zu gestalten.

Auf die Frage, ob auch in Zukunft Traktoren mit Anhänger problemlos um die Kurve kommen, erklärte Ruck, dass es dabei keine Probleme geben dürfte. Auch werde der Unterbau des Pflasters so stabil ausgeführt, dass dieses durch den schwereren Verkehr nicht in Mitleidenschaft gezogen werde.

Wie es um die hausärztliche Versorgung in Zukunft steht, wollte ein Versammlungsteilnehmer wissen. Bürgermeister Thomas Sechser erklärte, dass bereits Planungen und Gespräche geführt werden, aber diese nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, solange der jetzige Arzt praktiziert. So wie es aussieht, werde wahrscheinlich ein Arzt eine Zweigstellenpraxis errichten, wenn irgendwann einmal die Stelle vakant werde. Aber selbst damit sehe es mit der Gesundheitsversorgung in Oberaurach immer noch wesentlich besser aus als in anderen Gemeinden des Landkreises.

Gemeinderat Georg Jäger sprach die Verkehrssituation an der Kreuzung Raiffenstraße/Conrad-Vetter-Straße an. Dort komme es immer wieder zu unübersichtlichen Situationen, weil der Verkehr aus Eltmann nicht weit genug in die kreuzende Straße einsehen könne. Jäger informierte, dass er schon zwei Mal einen Verkehrsspiegel im Gemeinderat beantragt und auch die Zustimmung der anderen Gremiumsmitglieder dafür erhalten habe. Da es eine Staatsstraße ist, könne jedoch nicht die Gemeinde darüber entscheiden.

Bei einer Verkehrsschau kam laut Jäger die Aussage von der Polizei, dass ein Verkehrsspiegel nicht zur Straßensicherheit beitrage und es sich damit auch nicht zweifelsfrei erkennen ließe, ob sich ein Auto nähert oder entfernt. Diese Behauptungen der Polizei rief bei den Versammlungsteilnehmern großes Unverständnis hervor. Jäger erwägt, eventuell eine Unterschriftensammlung für einen Spiegel zu starten. (cl)

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