LIMBACH

Und wieder liefen in Limbach Keller voll

Und wieder Limbach: das Unwetter sorgte für überflutete Straßen, drei Keller liefen voll und mussten von der Feuerwehr leergepumpt werden. Foto: Christian Schmitt

Es nimmt kein Ende: erneut hat ein schweres Unwetter die Region getroffen. Am Samstagabend wurde dabei besonders der Landkreis Schweinfurt getroffen. Aber auch am Landkreis Haßberge ist es nicht spurlos vorüber gegangen. Bitter: bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage musste die Freiwillige Feuerwehr Limbach ausrücken, um Wasser aus Kellern zu pumpen.

230 Einsätze

Wie die Integrierte Leitstelle Schweinfurt berichtet, mussten 230 Mal Feuerwehren im Leitstellenbereich ausrücken, um Keller auszupumpen, umgestürzte Bäume zu beseitigen und Unwetterschäden zu beheben. Am schlimmsten betroffen: die Gemeinde Schwebheim. Bis kurz vor Mitternacht waren dort 13 Feuerwehren, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung sowie die Kreisbrandinspektion im Einsatz.

Das Wasser suchte sich aus der aufgrund der Regenmengen überforderten Kanalisation seinen Weg in die Keller. Aber auch durch die Lichtschächte drang das Wasser in die Häuser ein. Und eine erneut „überforderte Kanalisation“ war auch der Grund, dass die Feuerwehr Limbach wieder ausrücken musste, so Kommandant Christian Schmitt. Aus drei Kellern musste die Wehr Wasser abpumpen und absaugen. Mit 21 Feuerwehrleuten war die Wehr ab 16.45 Uhr im Einsatz, so Schmitt.

Kanalisation überfordert

Zwar fielen am Samstag mit rund 20 Litern pro Quadratmeter gerade mal die Hälfte der Niederschlagsmenge, wie beim bisher größten Einsatz von vor rund zwei Wochen, doch auch diesmal war die Kanalisation überfordert, so Schmitt. Damals waren 18 Keller vollgelaufen, 13 mussten von den Wehren aus Limbach und Eltmann leergesaugt werden. Diesmal waren drei Keller betroffen. Wohl auch deshalb waren weniger Keller betroffen, weil die Leute Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte, so Schmitt. Dennoch, so der Kommandant weiter, es könne doch nicht sein, dass bei jedem Starkregen die Feuerwehr ausrücken müsse, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen. Deshalb will er, in Sachen Kanalisation, das Gespräch mit Bürgermeister Michael Ziegler suchen, so Schmitt.

Regenmassen und Hagel auch in Unterschleichach:

Wie die Integrierte Leitstelle Schweinfurt in ihrer Bilanz zum Unwetter-Samstag schreibt, waren 440 Notrufe im Zeitraum zwischen 17 und 23.30 Uhr eingegangen.

Und wieder Limbach: das Unwetter sorgte für überflutete Straßen, drei Keller liefen voll und mussten von der Feuerwehr leergepumpt werden. Foto: Christian Schmitt

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