Maroldsweisach

Unternehmer Malloy: In Maroldsweisach neue Heimat gefunden

Früher wurden hier Lebensmittel verkauft, heute stehen hier große Maschinen. Im Unternehmen von Jeff Malloy werden Präzisionsteile für den Maschinenbau hergestellt.
Früher wurden hier Lebensmittel verkauft, heute stehen hier große Maschinen. Im Unternehmen von Jeff Malloy werden Präzisionsteile für den Maschinenbau hergestellt. Foto: Stefanie Brantner

Wo früher Lebensmittel verkauft wurden, stehen heute große Maschinen und es werden Präzisionsteile für den Maschinenbau erstellt. Jeff Malloy aus Hohnhausen hat das Gelände und Gebäude des ehemaligen Lebensmittelmarktes in Maroldsweisach gekauft.

Eigentlich kommt Malloy aus Hohnhausen und er wollte die hier bereits bestehende Firma auch vor Ort, nach seinen Plänen, erweitern. Das entsprechende Gelände war rasch gefunden und gekauft. Die Bevölkerung Hohnhausens hatte auch gegen die Betriebserweiterung, in dem kleinen Ortsteil von Burgpreppach, nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Es sollten doch hier nicht zuletzt neue Arbeitsplätze entstehen.

Doch dann kam es anders. Gespräche mit der Gemeinde verliefen laut Malloy für ihn nicht zufriedenstellend, was die Ausgestaltung der entsprechenden Verträge bezüglich der Grundstückserschließung betroffen habe. Da war es ein Glücksfall für die Malloys (Jeff Malloy betreibt die Firma gemeinsam mit seinem Sohn Markus), dass in Maroldsweisach der ehemalige Edeka-Markt zum Verkauf stand. Hier ist auch eine weitere Expansion der Firma unproblematisch, da das angrenzende Grundstück unterhalb in Kürze ebenfalls zum Verkauf steht und bereits erschlossen ist.

Große Maschinen

Im Gebäude des ehemaligen Lebensmittelmarktes erinnert indes nichts mehr an die vorangegangene Nutzung. Große Maschinen stehen hier heute, und auch äußerlich hat sich schon einiges getan. Die eine Dachfläche wurde komplett mit Fotovoltaik bestückt. "Hier wird künftig das Doppelte unseres Stromverbrauchs erzeugt," freut sich Malloy.

Die Umweltverträglichkeit seines Betriebs ist Malloy sehr wichtig. So werden die Maschinen mit Regenwasser gekühlt, und das eingesetzte Kühlmittel ist ökologisch abbaubar. Allerdings müsse es natürlich entsprechend entsorgt werden, da es ja mit Maschinenöl versetzt sei, erklärt Malloy. Auch der Parkplatz soll umweltfreundlicher gestaltet werden. So möchte Malloy den Vorplatz noch in diesem Jahr entsiegeln, damit das Regenwasser wieder in den Boden sickern kann. Außerdem soll ein Elektroauto für den Betrieb angeschafft werden.

Über seine Expansionspläne verrät der Firmeninhaber allerdings noch nichts. Hier laufen noch Gespräche, und dem möchte er nicht vorgreifen. Allerdings personell ist eine Aufstockung schon im Gange. Die Bewerbungsgespräche für die Einstellung eines CNC-Fräsers/-Drehers laufen bereits.

Große Pläne

Vater und Sohn haben große Pläne, was die Erweiterung betrifft. So will man in naher Zukunft unter anderem ein Schulungszentrum errichten. Die Pläne dazu liegen schon in der Schublade. Ob das Schulungsgebäude dann in Hohnhausen gebaut werden könne, werde man sehen, so Malloy. Da müsse sich allerdings die Bereitschaft der Gemeinde, ihm entgegen zu kommen, deutlich abzeichnen. Die Vertragsgestaltung müsste diesmal fundierte finanzielle Angaben ausweisen.  

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