HASSFURT

Unterschiede, Harmonien und Stärken

Verzauberten mit ihrem Gesang und ihrer Musik: Gabriele Marquardt und Andrea Tiessen-Lehmann (Gesang).
Verzauberten mit ihrem Gesang und ihrer Musik: Gabriele Marquardt und Andrea Tiessen-Lehmann (Gesang). Foto: Ulrike Langer

Einen von großer Emotionalität und „Musik, Musik, nichts als Musik“ sprühenden Abend bereiteten Gabriele Marquardt, Andrea Tiessen-Lehmann, Petra Schlosser, Monika Appel und Alexandra Weber in einer Produktion der Theaterwerkstatt Haßfurt ihrem Publikum im ausverkauften Gewölbekeller der Stadthalle. Für ihre leidenschaftlichen Musik- und Gesangsdarbietungen wurden die fünf „Mainperlen“ jubelnd gefeiert.

Die Mitglieder der „Mainperlen“ verbindet die Liebe zur Musik. So entwickelten sie in einer einjährigen Zusammenarbeit ein anspruchsvolles Programm für das versprochene „musikalische Feuerwerk durch die Nacht“ und präsentierten dabei Lieder und Instrumentalmusik aus unterschiedlichen Genres.

Als wandlungsfähige Sängerinnen, die ihre Outfits gleich mehrfach passend zum Vortrag änderten, erwiesen sich zum einen Marquardt und Tiessen-Lehmann. Sie führten auch charmant und kurzweilig durch das Programm, das viele bekannte Titel wie „Close to you“, „Strangers in the night“, „Nur nicht aus Liebe weinen“, „Er hieß nicht von Oertzen“ oder „Er war grade 18 Jahr“ beinhaltete. Mal sinnlich, erotisch, kokett, mal sehnsuchtsvoll oder temperamentvoll, mal im Solo und mal im Duett interpretierten die beiden Sängerinnen mit ihren emotional berührenden Sopran- und Altstimmen einfühlsam die bekannten Melodien.

Dabei wurden sie von den „Mainperlen“ Petra Schlosser (Klavier, Querflöte), Monika Appel (Klavier, Mandoline) und Alexandra Weber (Geige, percussion-kongenial begleitet. Doch auch Petra Schlosser ließ ihre ausdrucksvolle Stimme mit „Fly me to the moon“ und „They all laughed“ von George Gershwin solistisch erklingen. Dazu vervollkommnete sie den Gesang von Gabriele Marquardt und Andrea Tiessen-Lehmann bei Melodien wie „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“, „Ich brauche keine Millionen“ oder bei dem Musical-Hit „Ich gehör nur mir“ mit einer dritten Stimme und übernahm gleichzeitig auch noch die Klavierbegleitung.

Die Zuhörer waren fasziniert, wie diese drei unterschiedlichen Frauen ihre jeweiligen Stärken ausspielten und wie sie dennoch wunderbar harmonierten und zusammen mit den Musikerinnen ein imponierendes Klangbild zauberten.

Auch die Instrumentalmusik kam nicht zu kurz. Wurde der Abend bereits mit dem Stück „Fairytale“ von Monika Appel am Klavier, Alexandra Weber an der Geige und Petra Schlosser an der Querflöte eröffnet, so musizierten die drei „Mainperlen“ noch mehrmals in verschiedenen Besetzungen miteinander und erhielten vom Publikum ebenso viel Applaus wie die Sängerinnen.

Am Ende des beeindruckenden Abends hieß es mit dem gleichnamigen Lied „So schön wie heut‘, so müsst es bleiben für alle Zeit, dann könnte nichts das Glück vertreiben, es müsste bleiben alle Zeit“ Abschied zu nehmen und gemeinsam mit dem Publikum den Refrain zu intonieren. Ulrike Langer

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