Altenstein

Vom zarten Pflänzchen zum 300. Hausfrauenfrühstück

Mit dem Lob Gottes begann das 300. Hausfrauenfrühstück des CVJM Altenstein. Das Bild zeigt (von links) die Mitbegründerinnen Birgit Brehm und Irene Müller sowie die Musikerinnen Gabi Korn, Antje Hofmann und Wilma Hufnagel-Sauter. Foto: Beate Dahinten

„Lobe den Herrn meine Seele“ hallte es am Mittwochvormittag im Kanon durch den Speisesaal der CVJM-Freizeit- und Tagungsstätte. Organisatorinnen und Besucherinnen des Hausfrauenfrühstücks hatten einen besonderen Grund, Gott zu loben: Bereits zum 300. Mal fand dieses monatliche Treffen statt.

Ein kleines Glas Honig stand an jedem Platz bereit, als Geschenk zum Jubiläum und als Einstimmung auf das Thema des Vortrags. Doch dazu später. Erst einmal waren Rückblick und Dankesworte angesagt. „Aus dem zarten Pflänzchen ist ein Treffen geworden, das seinesgleichen sucht“, betonte Irene Müller. Sie gehörte zu den fünf Frauen mit Babys, die sich 1991 einmal monatlich mittwochs in einem Wohnzimmer zu Bibellesen und Austausch trafen. Und das zunächst eher notgedrungen: Wegen der Kinder konnten sie nicht mehr an den abendlichen Gruppen und Kreisen teilnehmen. Aber: „Gott hat das Treffen gesegnet und immer wieder Frische geschenkt“, sagte Irene Müller über die Entwicklung.

Seit vielen Jahren schon findet das Frühstück im Vereinsdomizil des CVJM Altenstein statt, mit bis zu 120 Besucherinnen aus nah und fern. Dankbar für Gottes Wirken über die lange Zeit hinweg zeigte sich auch Birgit Brehm, ebenso eine Frau der ersten Stunde. Und sie dankte allen Mitarbeiterinnen, die sich über all die Jahre hinweg eingebracht hatten und noch einbringen.

„Dein Wort ist meinem Munde süßer denn Honig.“ Dieses Bibelwort aus Psalm 119 war das Thema des Jubiläumsstreffens. Es könnte aber auch für das Konzept dieses Frauenfrühstücks insgesamt stehen. Denn die Gemeinschaft an den gedeckten Tischen ist nur ein Teil dieses Angebots. Mindestens genauso schätzen die Besucherinnen die Beschäftigung mit dem Wort Gottes – zu unterschiedlichen Themen, aber immer lebensnah und anschaulich. Für die Vorträge lädt das Vorbereitungsteam jeweils eine Referentin von außerhalb ein.

Mit Claudia König aus Fürth trat diesmal ein echtes Energiebündel ans Mikrofon. Temperamentvoll und mit viel Herzblut warb sie dafür, Jesus und sein Wort ins Zentrum des eigenen Lebens zu rücken und dann auch zu verkündigen – gerade in einer Zeit, in der der Glaube an den Gott der Bibel und christliche Werte immer mehr an gesellschaftlicher Bedeutung verlieren. Die Referentin erzählte davon, wie sie selbst mit Gottes Hilfe eine Lebenskrise überwunden und seinen Segen neu erfahren hatte. Daher wirkte es recht authentisch, als sie im Hauptteil ihres Vortrags Hilfestellungen für die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls gab. Das Gebot Jesu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ spreche für sich, sagte die Referentin. „Wie siehst du dich selbst? Das ist es, worauf es am meisten ankommt.“ Viele Frauen hegten vorwiegend negative Gedanken über sich selbst. Eine Aussage, die durch eifriges Nicken an den Tischen bestätigt wurde. Umso dankbarer waren die Frauen für die Ermutigung durch die Referentin.

„Fridays for Jesus – Voller Einsatz für Jesus?“ lautet das Thema beim nächsten Treffen am Mittwoch, 11. März, um 9 Uhr. Angelika Sachs aus Kulmbach wird dann als Referentin erwartet.

Für das Vorbereitungsteam bedankte sich Eva Kompa (rechts) bei Referentin Claudia König. Foto: Beate Dahinten
Referentin Claudia König ermutigte die Besucherinnen, gut von sich selbst zu denken. Foto: Beate Dahinten

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