ELTMANN

Warum es in der „Wallburg“ so besonders ist

Lehrerin Susanne Müller (rechts), Schulentwicklungs-Moderatorin und Werte-Multiplikatorin, präsentierte das Werte-Curriculum der Wallburg-Realschule Eltmann. Foto: Günther Geiling

Als einzige Schule Bayerns präsentierte die „Wallburg-Realschule“ Eltmann bei der Tagung der Bayerischen Arbeitskreise „Schulewirtschaft“ vor 350 Mitgliedern eine Wert-Insel, bei der es um die Erstellung und Etablierung des Wertecurriculums an der Schule ging. Nun tagte auch der Arbeitskreis „Schulewirtschaft Landkreis Haßberge“ an der Realschule Schule in Eltmann, um sich zu informieren und weitere Schwerpunkte kennenzulernen.

Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus Vertretern aller Schularten, verschiedenen Vertretern der hiesigen Wirtschaft sowie der Arbeitsagentur.

Sehr gut ausgestattete Schule

Realschuldirektorin Manuela Küfner nutzte die Gelegenheit ihre Schule vorzustellen, aber auch hervorzuheben, was die Wallburg-Realschule im Besonderen ausmache. Eingangs betonte sie die hervorragende räumliche und mediale Ausstattung der Schule, was sich auch an der steigenden Schülerzahl und dem sehr guten Lern- und Lehrklima bemerkbar mache. Dann ging sie auf die Arbeitskreise und Wahlfächer der Schule ein.

Sie berichtete aber auch von der Berufsvorbereitung, der Demokratieerziehung, dem Krisen- und dem Courage-Team, aber auch von einem systematisch arbeitendem Schulentwicklungsteam. Lehrerin Susanne Müller erklärte den Teilnehmern des Arbeitskreises, wie es dazu kam, dass die Wallburg-Realschule die erste „Fairtrde-School“ wurde, wie sich der Fairtrade-Gedanke im ganzen Schulleben manifestiert habe und überall zu finden sei, auch im Wertecurriculum der Schule.

Schülerin Nora Diem, letztjährige Vorstandsvorsitzende der Schülerfirma „Eltmanner Bücherrettungsgesellschaft“, machte den Arbeitskreis dann mit dem Junior-Projekt der Bayerischen Wirtschaft bekannt, unter dessen Schirmherrschaft schon sechs verschiedene Schülerfirmen gegründet und auch mit dem Siegel „Junior-Premium-Schule“ geehrt wurden.

SchuleWirtschaft-Experte Sebastian Hofmann gab einen Überblick über das Pilot-Projekt „Lehrerpraktikum“. Bei diesem geht es darum, dass Lehrkräfte verschiedener Schularten ein eintägiges Praktikum in einem Betrieb absolvieren, um direkten Einblick in die Arbeits- und Berufswelt zu erhalten sowie die Arbeits- und Geschäftsprozesse in Betrieben und Unternehmen kennenzulernen.

Viele Projekte sind geplant

Anschließend ging es um die zukünftigen Projekte der „Bildungsregion Haßberge“. Bildungskoordinatorin Anja Güll berichtete vom erfolgreichen Verlauf der „Jobentdecker“, die in den Sommerferien unterschiedliche Berufsbilder bei Arbeitgebern aus dem Landkreis kennenlernten und so in diverse Berufe hineinschnuppern konnten. Weitere geplante Projekte seien hier Speeddating von Schülern und Ausbildern sowie Bustouren zu Betrieben des Landkreises unter verschiedenen Mottos wie Mint- oder auch Gastro-Berufe.

„ElternMitWirkung im Prozess der Berufsorientierung“ heißt eine Veranstaltung für Eltern am 21. November im „Silberfisch“ des Schulzentrums in Haßfurt. Prof. Dr. Werner Sacher, wissenschaftlicher Berater des Bayerischen Elternverbandes, wird hier den Impulsvortrag „der Einfluss der Eltern auf die Berufsvorbereitung ihrer Kinder“ halten. (gg)

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