ELTMANN

Warum faire Bananen nicht schlechter schmecken als „normale“

Sie hatten sich beim Backen mit Produkten aus fairem Handel schon angestrengt und stellten unter Beweis, dass ihre Kuchen ebenso lecker schmecken. Foto: Günther Geiling

Seit 2012 engagieren sich Schüler und Lehrer mit der „Fair Trade Kampagne“ bundesweit für einen gerechteren Handel. Das Thema fairer Handel liegt im Trend und im Landkreis werben mit Ebern und Eltmann auch schon zwei Kommunen mit diesem Standard. Am Schulberg in Eltmann können auch schon die „Wallburg-Realschule“ und die „Johann-Baptist-Graser-Grundschule“ diese Auszeichnung vorzeigen und in dieser Woche fand an der „Georg-Göpfert-Mittelschule“ ein großer Aktionstag, der ein Baustein ist, um ebenfalls das Siegel einer „Fair Trade-Schule“ zu erhalten.

Faire Rosen, faire Bananen und faire Schokolade sind längst keine Nischenprodukte mehr und auf jeden Fall sind sie in „Eine-Welt-Läden“, in Märkten oder auch in den Kiosken der Schulen zu finden. Ebenso sind „Fair Trade Schulen“ keine Seltenheit mehr, denn es gibt schon über 200 in Bayern. Weitere Schulen befinden sich in der Bewerbungsphase, dazu zählt die „Georg-Göpfert-Mittelschule“ Eltmann.

Am Mittwoch wimmelte es in der Aula, auf den Gängen und in Klassenzimmern nur so, denn es war ein Aktionstag zu „Fair Trade“ angesagt. Dieser hatte selbstverständlich einen längeren Vorlauf, denn seit einem Dreivierteljahr beschäftigten sich Schüler und Lehrer mit dem Thema „wie Menschen zusammenarbeiten sollten, dass es nachhaltig ist und dass die, die arbeiten, auch dafür einen entsprechenden Lohn erhalten“. So drückte es Rektor Raimund Willert bei der Eröffnung des Aktionstages aus.

Die Schüler hatten sich in den letzten Wochen sehr intensiv mit ihren Lehrern in den Klassen mit dem Thema „Fair Trade“ beschäftigt und sich Gedanken darüber gemacht, wie man dieses Thema auch in die Schule bringen könne. Auch der „Eine-Welt-Laden“ von Eltmann ist dabei einbezogen worden. Stellvertretende Schulleiterin Cornelia Heid verwies darauf, dass auch die Stadt Eltmann schon „Fair Trade Stadt“ sei und am Schulberg wäre man in guter Tradition, wenn neben der Grundschule und der Realschule nun auch noch die Mittelschule „Fair Trade Schule“ werden würde. Vielleicht sei dies in einigen Wochen ja schon so weit.

Die 16 Klassen der Mittelschule Eltmann hatten ihre Aktionen und Stände über die letzten Wochen hin vorbereitet, so dass man sich auf Schautafeln und an Ständen einmal viele Informationen holen konnte, aber sich auch direkt und praktisch mit den Produkten befassen und sie auch kosten und testen konnte.

Auch der Elternbeirat war begeistert von der Aktion und will in nächster Zeit für die Schule einen Trinkwasserspender sponsern. Damit wolle man weiter von dem „Süßkram“ wegkommen und auf das gute Trinkwasser zurückgreifen. Der Aktionstag war eines von fünf Kriterien, mit denen die „Georg-Göpfert-Mittelschule“ sich nun um das Lable für eine „Fair Trade-Schule“ bewerben kann. Mit der Erfüllung der übrigen Standards hofft man dann auf diese Auszeichnung, die aber immer wieder überprüft wird. (gg)

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