KLEINMÜNSTER

Warum sich die Kleinmünsterer auf dem Campingplatz streiten

In dieser Theatersaison startete die Theatertruppe FKK voll durch mit dem Lustspiel „Schöne Ferien” in drei Akten vom bekannten Erfolgsautor Bernd Gombold. Foto: Ulrich Kind

Immer im November verwandelt sich an den letzten drei Wochenenden der Saal im Gemeindehaus in eine Laienspielbühne. Die Akteure der „Frechen Kleinmünsterer Komödianten“ (FKK) haben dann ihren großen Auftritt. Die Theaterspielabteilung des Sportvereines Kleinmünster (SVK) ist seit 25 Jahren eine feste Adresse für Theaterfreunde. Im vergangenen Jahr mussten die FKKler eine Zwangspause einlegen (wir berichteten), tragende Rollenspieler waren längerfristig ausgefallen. In dieser Theatersaison startete die Theatertruppe voll durch mit dem Lustspiel „Schöne Ferien“ in drei Akten von Erfolgsautor Bernd Gombold.

Reibereien mit dem Neuen

Als jähzorniger, zu Wutanfällen neigender Besserwisser kämpfte sich Thorsten Niedt in seiner Rolle als Ehemann Klaus Muffel tapfer durch den Abend. Zusammen mit seiner Frau Erika (Chrissi Dräger-Rösch) und deren Mutter Martha (Julia Albert) verbringt das Ehepaar ihren Sommerurlaub beim gemeinsamen Camping.

Mit den Wohnmobilnachbarn, dem vermögenden Ehepaar Hansemann, Gisela (Susanne Diem) und Gottfried (Rainer Beckert) gibt es von Anfang an immer wieder Reibereien mit Neuankömmling Klaus Muffel. Die langjährigen Dauercamper genießen seit Jahren die himmlische Ruhe ihres Campingurlaubes, die nun durch die neuen Platznachbarn schlagartig gestört wird. Es prallen zwei Welten aufeinander, denn die Hansemanns sind zwei äußerst rücksichtsvolle und angenehme Zeitgenossen. Der neue Nachbar dagegen erweist sich als streitsüchtiger Polterer und Stänkerer. Mit seiner Schwiegermutter Martha liegt Klaus Muffel im lautstarken Dauerclinch.

Eine weitere Campingplatznachbarin, die Alleinerziehende Frauke und temperamentvolle Erziehungsberaterin, ist mit ihren gut gemeinten, spontanen Therapieversuchen bei Klaus Muffel nicht sehr erfolgreich. In dieser Rolle brilliert (Anke Lanz) überzeugend, ebenso ausdrucksstark Rainer Willinger, als unscheinbarer Camper Peter, der ständig bei allen Mitcampern bei meist unpassenden Situationen auf der Bildfläche erscheint, um sich dies und das auszuborgen. Allein schon mit seiner Gestik und sprachlicher Ausdrucksweise sorgt er bei seinen Auftritten regelmäßig für für Lachsalven im Publikum.

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Im zweiten Akt sagt sich Sohn Tom Hansemann (Thorsten Endres) zu Besuch bei seinen Eltern an. Er kommt immer nur dann auf sie zu, wenn er Geld braucht. Die wollen ihm nun ein Schnippchen schlagen und so schließen die Hansemanns mit den Platznachbarn Muffels ein Abkommen und tauschen Wohnmobil gegen Zelt. Sohnemann Tom hat als angeblich erfolgreicher Chef einer Modelagentur als Begleitung Jenny (Stefanie Heusinger) im Schlepptau und verspricht ihr die große Karriere auf dem Laufsteg als Model. Bis die diversen „Rollenspiele“ aufgeklärt sind, gibt es noch viel Aufregung und viel zu lachen für das Publikum. Regie führten Edwin Krapf und Rainer Beckert. Im Suffleusekasten saß Liane Wörthmann, Rainer Beckert kümmerte sich um das Bühnenbild.

Weitere Vorstellungen sind am Wochenende am Freitag, 29. November, und Samstag, 30. November, um 19.30 Uhr, die letzte Aufführung findet am Sonntag, 1. Dezember, um 18 Uhr statt. Karten unter Tel: 0151/106 44 351.

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