Haßfurt

Welche Straßen der Freistaat im Landkreis demnächst saniert

In einem persönlichen Gespräch informierte sich der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel (rechts) bei Staatssekretär Gerhard Eck und der bayerischen Staatsbauverwaltung.
In einem persönlichen Gespräch informierte sich der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel (rechts) bei Staatssekretär Gerhard Eck und der bayerischen Staatsbauverwaltung. Foto: Markus M. Mehlhorn

In einem persönlichen Gespräch hat sich der MdL Steffen Vogel bei Staatssekretär Gerhard Eck und der bayerischen Staatsbauverwaltung über den aktuellen Planungsstand verschiedener staatlicher Tiefbaumaßnahmen im Landkreis Haßberge informiert. Denn, so Vogel in einer Pressemitteilung, "nachdem vor fast zwei Jahren eine Straßenbereisung im Haßbergkreis stattgefunden hat und dabei verschiedene Projekte zugesagt wurden", warten diese immer noch auf eine Umsetzung.

Flüsterasphalt in Rügheim

Bei der damaligen Bereisung im Mai 2018 sei beispielsweise die Aufbringung von Flüsterasphalt in der Ortsdurchfahrt von Rügheim zugesagt worden. Nunmehr stehe, so Vogel, der Baubeginn mit dem 6. April fest. Laut Informationen aus dem Bauamt werde die Sanierung nicht nur die oberste Deckschicht betreffen, sondern auch tiefer in den Straßenaufbau eingreifen, so dass sich auch qualitativ die Verzögerung „gelohnt“ hätte, so Vogel.

Ende der Baumaßnahme soll spätestens Ende Juni sein. Da das Staatliche Bauamt mit dieser Maßnahme gleich auch die Sanierung der Ortdurchfahrt von Römershofen ausgeschrieben habe, werde auch diese Ortsdurchfahrt zwischen dem 6. April und 30. Juni gleich mit erneuert, freut sich Vogel.

B 279 wird ab April saniert

Auch die Planungen für die Sanierungen der Bundesstraße 279 zwischen Serrfeld und Ermershausen seien schon weit fortgeschritten. „Das Baurecht für die Baumaßnahme liegt vor, und die Arbeiten sind bereits ausgeschrieben worden“, so Vogel in der Pressemitteilung. „Bereits im April 2020 soll der Bau beginnen, und bis spätestens August soll das 2,5 Millionen-Euro-Projekt abgeschlossen sein."

„Ebenfalls sehr zügig werde dann von Juli bis September die Sanierung der B 26 bei Eltmann durchgeführt werden. Auf einer Strecke von 7093 Metern werde dann für 2,2 Millionen Euro dieser Teilabschnitt der B 26 saniert, erläutert Vogel gegenüber der Presse weiter.

Die schlechteste Straße im Landkreis

Eine dringend notwendige und lange geforderte Maßnahme sei die Sanierung „der schlechtesten Straße im Landkreis“, der Staatsstraße 2281 zwischen Wettringen (Lkr. Schweinfurt) und Aidhausen. Die Sanierung der 1,6 Kilometer langen Strecke werde nach Auskunft der Staatsbauverwaltung sicher in diesem Jahr ausgeschrieben werden.

Staatssekretär Eck, dem der Ausbau auch ein wichtiges Anliegen sei, teilte mit, dass auch die notwendigen Vorarbeiten, wie Rodungen, noch in diesem Jahr vorgenommen würden, so dass die Sanierung der Straße sobald als möglich im Frühjahr 2021 begonnen werden könne.  Die Maßnahme kostet den Freistaat nach aktueller Kostenschätzung etwa drei Millionen Euro.

Unfallschwerpunkt

Ein Unfallschwerpunkt im Landkreis Haßberge sei die Staatsstraße 2278 zwischen Oberhohenried und Königsberg, weshalb man die „Entschärfung“ dieser Straße bereits seit längerer Zeit im Auge habe, heißt es in der Pressemitteilung. Eck erläuterte gegenüber Vogel, dass die 2300 Meter lange Straße mit einem Kostenvolumen von 1,7 Millionen Euro Ende des Jahres nach den Planungen der Bauverwaltung begonnen würde.

In einem persönlichen Gespräch informierte sich der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel (rechts) bei Staatssekretär Gerhard Eck und der bayerischen Staatsbauverwaltung.
In einem persönlichen Gespräch informierte sich der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel (rechts) bei Staatssekretär Gerhard Eck und der bayerischen Staatsbauverwaltung. Foto: Markus M. Mehlhorn

„Natürlich stehen alle Maßnahmen unter dem Vorbehalt, dass es ausreichend Angebote von Firmen gibt und dass die Kostenschätzungen einigermaßen eingehalten werden und die Baupreise nicht weiter explodieren“, so Staatssekretär Eck.

Zusammenfassend zeigte sich MdL Vogel sehr zufrieden mit den Zusagen der Maßnahmen, weil der Landkreis Haßberge damit ein Investitionsschwerpunkt des Freistaates sei. "Große Maßnahmen wie die Brückenbauten in Haßfurt und Theres sind ja bereits am Laufen“, so Vogel: Gute und sichere Straßen seien die Lebensadern des ländlichen Raumes.

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