AIDHAUSEN/EBERN

Wenn ein Mensch nicht mehr selbst entscheiden kann

Gesetzliche Vertretung kann die Würde eines Menschen erhalten – oder beschädigen: Zwei Berufsbetreuerinnen in den Haßbergen sprechen über Herausforderungen ihrer Arbeit.
Die beiden Berufsbetreuerinnen (von links) Gudrun Sedlmeyer (Ebern) und Regina Kötting (Aidhausen, Lkr. Hassberge) besprechen ihre wechselseitige Urlaubsvertretung. Foto: Foto: Angelika Becker
Ein tiefer Einschnitt ins Leben kann es sein, wenn ein Mensch etwa wegen Behinderung, Krankheit oder einer seelischen Krise nicht selbst alle seine Angelegenheiten regeln kann und vom Gericht deshalb einen Betreuer zur Seite gestellt bekommt – obwohl vor gut 25 Jahren die Vormundschaft durch die gesetzliche Betreuung ersetzt wurde, die den Betroffenen mehr Eigenständigkeit erhalten soll. Das zeigen sehr emotionale Leserkontakte zum Thema. Die Fehler im System Da erzählen Menschen, wie sie sich durch die Betreuung Nahestehender verunsichert fühlten. Berufsbetreuer ärgern sich, sie würden von ihrem ...
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