FABRIKSCHLEICHACH

Wichtige Ost-West-Verbindung wieder offen

Neu ausgebaut und verkehrssicherer, so präsentiert sich jetzt die Kreisstraße HAS 26 von Fabrikschleichach in Richtung Hundelshausen. Jetzt wurde der letzte Bauabschnitt für den Verkehr freigegeben. Im Bild von links das Ehepaar Ruck vom Technischen Büro Werner in Eltmann, der Le... Foto: Sabine Weinbeer

Die Kreisstraße HAS 26, die nach Fabrikschleichach dann zur SW 52 wird, ist die einzige Verbindung in Ost-West-Richtung vom Maintal in das Tal der Rauhen Ebrach. Nach drei Monaten Bauarbeiten konnte jetzt auch der zweite Bauabschnitt des Neuausbaus auf dem Abschnitt zwischen Fabrikschleichach und Hundelshausen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Im Zeitplan und im Kostenrahmen

Landrat Wilhelm Schneider freute sich über das gelungene Projekt, das sowohl im Zeitplan, als auch im Kostenrahmen realisiert werden konnte. Schon 2107 wurden zwei Kilometer direkt von der Landkreisgrenze in Richtung Fabrikschleichach neu ausgebaut. Die Planung der jetzt umgesetzten 1,2 Kilometer war aufwendiger, weil sich hier zahlreiche Durchlässe befinden, die ebenso wie die Fahrbahn recht marode waren und erneuert werden mussten. Außerdem galt es, Rücksicht auf die angrenzenden Naturschutz-Weiher zu nehmen.

Lange wurde auch diskutiert, ob Amphibien-Tunnel eingebaut werden sollten, „aber die Kosten wären mit 450 000 Euro unverhältnismäßig hoch gewesen“, so der Landrat. Der Eigenanteil des Kreises hätte sich fast verdoppelt.

Die Straße hat nun weniger Senken und Kurven, aber sie ist auch keine Rennstrecke. Wegen des geringen Schwerlastverkehr-Aufkommens wurde die ursprüngliche Baubreite von 5,50 Metern beibehalten und so konnte eine weitere Flächenversiegelung vermieden werden. Auch die Entwässerungen wurden überarbeitet, in eigenen Bereichen wird das Oberflächenwasser jetzt versickert.

Ohne Verzögerungen

Am 2. Mai begannen die Bauarbeiten – der Dank des Landrats ging an die Firma Stolz, die hervorragende Arbeit ohne Verzögerungen abgeliefert habe, das Technische Büro Werner aus Eltmann und den Kreis-Tiefbau. Die Kosten für die Strecke haben sich auf 643 000 Euro belaufen, dank großzügiger Fördermittel trägt der Kreis davon 183 000 Euro aus Eigenmitteln. Wilhelm Schneider dankte auch der Bevölkerung, die drei Monate lang Umwege und Baustellenverkehr in Kauf nehmen musste, und den Grundeigentümern, die Flächen zur Verfügung stellten.

Bürgermeister Matthias Bäuerlein betonte, dass ein gutes Straßennetz für eine Gemeinde wie Rauhenebrach mit vielen Berufs-Pendlern eine der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen ist. Mit der Kreisstraße in Richtung Zabelstein, dem anstehenden Staatsstraßenbau zwischen Prölsdorf und Oberaurach sowie dem Radweg von Falsbrunn nach Prölsdorf werde kontinuierlich an diesem Netz gearbeitet und man könne recht zufrieden sein.

Unterstützung aus dem Staatlichen Bauamt

Für die Unterstützung aus dem Staatlichen Bauamt hatte sich der Landrat bei Bauoberrat Manfred Rott bedankt. Der gab jedoch ein Kompliment zurück. Der Landkreis Haßberge habe nämlich in den vergangenen Jahren die guten Förderbedingungen wie kaum ein zweiter Kreis genutzt und mit den gleichen Eigenmitteln sehr viel mehr Kilometer Straßen saniert, als ursprünglich geplant. Das sei auch der flexiblen und leistungsfähigen Abteilung von Alfons Schanz zu verdanken. Die HAS 26 sei jetzt in tadellosem Ausbauzustand und auch der Landkreis Schweinfurt sei auf seinem Gebiet tätig geworden und habe eine Oberflächenbehandlung durchgeführt, sodass diese wichtige Verbindung nun wieder „für viele Jahre gerüstet ist“.

Auch Rott betonte die Bedeutung des Straßennetzes für die ländliche Infrastruktur. „Ob Kreis, Staat oder Bund, die Bedeutung mancher Straße bemerkt man erst, wenn es eine Umleitung gibt“, erklärte er, bevor dann alle gemeinsam das symbolische Band durchschnitten und Polier Martin Beck die roten Kreuze von den Wegweisern in Fabrikschleichach und Hundelshausen abnehmen konnte.

Seit Freitag ist die Kreisstraße HAS 26 von Fabrikschleichach nach Hundelshausen wieder für den Verkehr freigegeben. Foto: Sabine Weinbeer

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