HAßFURT

Wie Haßfurt seine Partnerschaft mit der Bundeswehr pflegt

Bei der Kompanieweihnachtsfeier in der Stadthalle Haßfurt überreichten Major Raymond Kalus (links) und Oberstabsfeldwebel Uwe Bubeck (rechts) einen Scheck in Höhe von 500 Euro an Alexandra Krines-Bessler (Schulleiterin der Paul Mohr-Schule Sylbach) und Bernd Fischer (Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe Haßberge). Foto: Christiane Reuther

Seit 16 Jahren besteht die Patenschaft zwischen der 3. Kompanie des Logistikbataillons 467 aus Volkach und der Stadt Haßfurt. Sie wird Jahr für Jahr gehegt und gepflegt, bei verschiedenen Veranstaltungen gefestigt und immer wieder neu belebt. Entsprechend stolz zeigten sich Haßfurts Bürgermeister Günther Werner und Kompaniechef Major Raymond Kalus am Mittwoch bei der Kompanieweihnachtsfeier, die im Beisein von Vertretern der Vereine und Verbände in der Stadthalle in Haßfurt stattfand.

In seiner Ansprache bemerkte der Bürgermeister, dass viele Bürger die Bundeswehr nicht nur als Armee zur Abwehr von äußeren Gefahren erleben, sondern dass sie zu Frieden und Freiheit im Land beitrage und ein wichtiger Partner bei den Auswirkungen von Naturkatastrophen sei.

Nicht nur als „helfende Hand“ bezeichnete Werner die Bundeswehr. Vielmehr habe sich in vielen Kommunen ein Geben und Nehmen entwickelt. Für die einzelnen Standorte sei die Bundeswehr zudem ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor. Dazu werde in der Bundeswehr das Ehrenamt unterstützt, was nicht bei allen Arbeitgebern selbstverständlich sei.

Fehlender Bezug zur Bundeswehr

Seit Aussetzung der Wehrpflicht bestehe gerade bei jungen Menschen nicht mehr automatisch ein Bezug zu den Streitkräften. Die Einbindung in die kommunale Bürgergesellschaft bezeichnete der Bürgermeister nicht als Zustand, sondern als einen Prozess, der immer wieder neu belebt und gestärkt werden müsse. Umso mehr zeige sich die Stadt Haßfurt stolz auf die Patenkompanie und den Kontakt, der alljährlich gepflegt werde. Werner erinnerte an verschiedene Veranstaltungen, die der Stadt Haßfurt sehr wichtig sind und die gegenseitige tiefe Verbundenheit demonstrieren.

Dank für die Zusammenarbeit

In diesem Zusammenhang dankte der Bürgermeister Major Raymond Kalus und Oberstabsfeldwebel Uwe Bubeck, die sich für den Dialog zwischen ziviler Gesellschaft und Militär stark machen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Kompanie, der Stadt Haßfurt, der Lebenshilfe, den Reservisten und Vereinen vor Ort fördern.

Die enge Kooperation bezeichnete Werner als wichtigen Baustein für das gegenseitige Verständnis und Achtsamkeit, Motivation für bürgerschaftliches Engagement und für eine stabile Verankerung der Streitkräfte in der Gesellschaft. „Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit unseres Landes und seiner Menschen“, sprach Werner seinen besonderen Dank aus.

Auch Major Raymond Kalus freute sich über die lebendige Patenschaft und die gemeinsamen Treffen. Er nutzte den Rahmen der Feier, um Beförderungen vorzunehmen und verdiente Kameraden zu ehren und auszuzeichnen. Zudem überreichte er einen Scheck in Höhe von 500 Euro an Vertreter der Lebenshilfe Haßberge.

Motivierte und flexible Truppe

In seinem Rückblick lobte der Major die Soldatinnen und Soldaten, die motiviert und flexibel an teils sehr kurzfristig aufkommende Herausforderungen gegangen sind. In seinem Ausblick betonte der Major, dass neben der Einsatzvorbereitung auch die Weiterentwicklung der Fähigkeiten für eine Landes- und Bündnisverteidigung wichtig sei.

Schlagworte

  • Haßfurt
  • Christiane Reuther
  • Armee
  • Bundeswehr
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Freude
  • Günther Werner
  • Lebenshilfe
  • Militär
  • Militärdienst
  • Soldaten
  • Soldatinnen
  • Städte
  • Truppen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!