HAßFURT

Wie das Duale Studium am Landratsamt Haßberge läuft

Tamara Klopf macht die Arbeit im Landratsamt Haßberge viel Spaß. Foto: Monika Göhr

Arbeiten und Studieren zur gleichen Zeit? Klingt unmöglich, ist es aber nicht. Praktisches Lernen in der Verwaltung und zeitgleich eine Vertiefung der verschiedenen Rechtsfächer in der Hochschule gehören zum Alltag eines QE3-Anwärters. Diese Lernphasen machen das Duale Studium zum Diplom-Verwaltungswirt umso spannender, schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Studium bestehe hier die Möglichkeit, das neu Gelernte direkt in den Praxisphasen anzuwenden.

Das Landratsamt Haßberge biete den perfekten Rahmen dafür: Tamara Klopf ist eine der Studierenden in der Kreisverwaltung. „Es ist keinesfalls selbstverständlich ein duales Studium direkt in der Heimat zu absolvieren und das ist es, was mir besonders gefällt. Von der Arbeitsstelle nach Hause, meine Freundschaften pflegen, die Gemeinschaft und die freie Natur, das ist für mich Lebensqualität. Außerdem lerne ich in unserer Behörde viel. Die Arbeitsbereiche sind vielfältig und anspruchsvoll“, sagt Klopf. Die Arbeit für die Bürger bereite der jungen Frau aus Knetzgau viel Spaß. Öffentliche Verwaltung ist ihrer Meinung nach keineswegs verstaubt und langweilig, sondern spannend und abwechslungsreich.

In verschiedenen Theorie- und Praxisabschnitten lernt man laut der Mitteilung beim Dualen Studium auf drei Jahre verteilt alles rund um die Verwaltung kennen. Während der Fachstudienabschnitte (21 Monate) werde der Student an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Hof ausgebildet und besucht täglich Vorlesungen in den verschiedenen Rechts-, Finanz-, und in den Zusatzfächern der Sozialwissenschaften. Dies geschehe in kleinen Studiengruppen. Sie erleichterten das Lernen, so könnten die Grundlagen und später auch die Vertiefungen viel persönlicher und vor allem genauer vermittelt werden. Die Praxisabschnitte (15 Monate) absolvieren die Studenten, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, im Landratsamt in verschiedenen Sachgebieten und Abteilungen. „Hier gewinnt man Einblicke in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche – vom Sozialrecht über das Bau- oder Sicherheitsrecht bis hin zu Personalangelegenheiten oder der Finanzwirtschaft – und lernt zeitgleich die Mitarbeiter des Amtes kennen“, berichtet Tamara Klopf. Durch die Abwechslung im Arbeitsfeld bestehe zudem die Möglichkeit, herauszufinden, welches Gebiet einem persönlich gefällt, wo Stärken und Schwächen liegen.

„Wir sind natürlich daran interessiert, dass unsere jungen Leute nach der Schule nicht wegziehen, sondern bei uns in der Region bleiben“, betont Landrat Wilhelm Schneider. Wer studieren, aber in der Heimat bleiben möchte, landet mit dem Dualen Studium einen Volltreffer.

Zum 1. Oktober 2020 stelle das Landratsamt wieder eine Nachwuchskraft in den Vorbereitungsdienst für den Einstieg in die dritte Qualifikationsebene der Fachlauf-bahn Verwaltung und Finanzen, fachlicher Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst, ein und bietet das Duale Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an. Die Bewerbungsfrist endet am 12. Januar. (em)

Weitere Informationen unter www.bewerbung.hassberge.de.

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