KÖNIGSBERG

Wie die Königsberger Petrus' Launen trotzen

Unter den wechselnden Wetterbedingungen litt der Erlebnismarkt in Königsberg. Er war sehr unterschiedlich stark frequentiert.
Unter den wechselnden Wetterbedingungen litt der Erlebnismarkt in Königsberg. Er war sehr unterschiedlich stark frequentiert. Foto: Gerold Snater

Einen zauberhaften Erlebnismarkt veranstaltete die Königsberger Interessengemeinschaft zur Förderung von Tourismus und Gewerbe (KING) am Donnerstag in Königsberg.

An diesem in überwiegend katholischen Gemeinden begangenen Feiertag „Mariä Himmelfahrt“ hatten in der Regiomontanusstadt Läden geöffnet, zudem waren einige Fieranten gekommen, um in der Altstadt ihre Waren anzubieten. Aber Petrus spielte an diesem Tag nicht immer mit, denn trockene Phasen und Regenschauer wechselten sich in unregelmäßigen Abständen ab.

So bot der Tag nur zeitweise Gelegenheit für einen gemütlichen Einkaufsbummel. Trotzdem kamen im Laufe des Tages Besucher aus nah und fern, um den Königsberger Erlebnismarkt zu erleben.

Vielfältiges Angebot

Von Schmuck, Bekleidung, kleinen Haushaltsgeräten über Korbwaren bis hin zu künstlerischen Objekten reichte das vielfältige Angebot. Wie in den Jahren zuvor war wieder für die Unterhaltung von Groß und Klein gesorgt.

So spielten auf dem Marktplatz „Die Isabellas“ moderne Rhythmen. Vor dem Kunsthandwerkerhof sorgte die Musikgruppe „Lady Bird“ für gepflegte Unterhaltung. Etwas besonderes Musikalisches wurde durch Thomas Zrieschling mit Zithermusik geboten. An verschiedenen Plätzen in der Altstadt war von ihm nicht nur traditionelle Zithermusik zu hören, sondern er bot auch moderne Stücke wie Blues, Balladen und Jazz an.

Professionelles Facepainting gab es durch die Schminkfee „Lu“ an der alten Scheune am Kunsthandwerkerhof. Passend zum Kräutertag band hier Lisbeth Baier Kräuterkränze.

Im „Haus der Geschichte“ in der Marienstraße bot sich den Besuchern noch einmal die Gelegenheit, viele alte Bilder von Königsberg zu betrachten und Rätsel zu lösen, wofür alte Fundobjekte wie zum Beispiel eine „Kleegeige“ früher einmal verwendet wurden.

Kulinarische Köstlichkeiten

Viel Zuspruch fand unter anderem die Kaffeestube im Anwesen von Barbara May, wo mit einem umfangreichen Flohmarkt auch um Geldspenden für die neue Orgel in der Marienkirche gebeten wurde.

Trotz der nicht einladenden Wetterbedingungen ließen sich aber auch am Marktplatz in den trockenen Phasen Gäste zu einer Rast nieder. Hier und an anderen Stellen in der Altstadt konnten zudem fränkische aber auch ausländische Spezialitäten genossen werden.

Besondere Ausstellungsstücke gab es im „Haus der Geschichte“ zu sehen. Hier zeigt Peter Haustein eine Kleegeige, mit der früher der Kleesamen ausgestreut wurde.
Besondere Ausstellungsstücke gab es im „Haus der Geschichte“ zu sehen. Hier zeigt Peter Haustein eine Kleegeige, mit der früher der Kleesamen ausgestreut wurde. Foto: Gerold Snater
Professionelles Facepainting von Schminkfee „Lu“.
Professionelles Facepainting von Schminkfee „Lu“. Foto: Gerold Snater
Lisbeth Baier flocht passend zum Kräutertag Kränze.
Lisbeth Baier flocht passend zum Kräutertag Kränze. Foto: Gerold Snater

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