DITTERSWIND

„Wir haben einen guten Fang gemacht“

Neu: Pfarrer Wolfgang Scheidel und Frau Petra. Foto: Fertinger

(jf) Dem Auto mit dem Kennzeichen „LA-PM 110“ wird man in nächster Zeit des öfteren in Ditterswind und Umgebung begegnen. Es ist der Wagen von Wolfgang und Petra Scheidel. Beide wurden nun vom örtlichen Kirchenvorstand und Gemeindemitgliedern empfangen. Denn Pfarrer Wolfgang Scheidel hatte sich als Ortsgeistlicher für die Gemeinden Ditterswind und Ueschersdorf beworben.

Die Wurzeln von Wolfgang Scheidel liegen in Unterfranken, war er doch im Jahre 1958 das erste Kind, das im damals neuerbauten Haßfurter Krankenhaus zur Welt gekommen ist. Nach dem Abitur – Scheidel besuchte das Haßfurter Gymnasium – studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München evangelische Theologie. Im Anschluss an das erste Examen war er zunächst Vikar in Augsburg (St. Matthäus) und danach Pfarrer zur Anstellung in Gilching bei München.

Die erste eigene Pfarrstelle trat er in Karlshuld auf dem Donaumoos bei Ingolstadt an. Und ab dem Jahr 2001 bekleidete er für fast neun Jahre das Amt eines Dekans für die 35 Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Weiden. Und er war zudem erster Pfarrer an der dortigen St.-Michaelskirche. Seit 2002 ist Wolfgang Scheidel Mitglied in der Landessynode und dort stellvertretender Vorsitzender des Organisationsausschusses. Der zeichnet für die Personalplanung und -verwaltung der Landeskirche verantwortlich. 2009 ist er auf die zweite Pfarrstelle an der Christuskirche in Landshut gewechselt.

Vertrauensfrau Ramona Grüner begrüßte das Ehepaar Scheidel auf das Herzlichste. Nachdem Ditterswind zwei Jahre lang vakant gewesen sei, sei man nun umso glücklicher, „einen so guten Fang gemacht zu haben“. Grüner gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich der neue Pfarrer hier wohlfühlen und sehr lange bleiben möge. Als Präsent zum Einzug ins renovierte Pfarrhaus, wurde eine Blumenschale überreicht.

Pfarrer Scheidel ging sogleich auf den Wunsch von Grüner ein: „Wie das Sehr-lange aussehen könnte, das kann ich genau sagen – maximal zwölf Jahre. Ich habe die ersten 20 Jahre in Unterfranken ausgehalten, warum sollte mir das in den letzten zwölf Jahren meines Dienstlebens nicht auch gelingen.“

Die beiden Kirchengemeinden freuen sich auf den dritten Sonntag im September. Dann wird Scheidel offiziell in sein Amt eingeführt.

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