HAßFURT

Woher die Waldorfschule ihren Namen hat

Trotz des trüben, feucht-kalten Wetters kamen am verkaufsoffenen Sonntag viele Besucher nach Haßfurt.
Trotz des trüben, feucht-kalten Wetters kamen am verkaufsoffenen Sonntag viele Besucher nach Haßfurt. Foto: Ulrike Langer

Auch wenn das Wetter am verkaufsoffenen Sonntag kalt, feucht und trübe war, so kamen doch viele Besucher zum Erlebniseinkauf nach Haßfurt. Hachem Farmand, Berater des Aktionskreises Haßfurt Aktiv, der für ein buntes Rahmenprogramm sowie für Marktstände und eine Vielfalt an kulinarischen Genüssen gesorgt hatte, zeigte sich daher am Ende des Tages zufrieden mit dem Besuch.

Er hatte der Freien Waldorfschule in den Mainauen Haßfurt die Möglichkeit gegeben, sich in der Rathaushalle umfassend zu präsentieren. So lud der Basarkreis der Schule zu einem Einkauf von Bastelarbeiten ein, während die Schüler ihre Kunst- und Handwerksarbeiten aus Ton, Kupfer, Eisen, Holz, Wolle oder Stoff sowie ihre Gemälde ausstellten. Auch waren die Besucher eingeladen, Arbeiten aus dem Bereich der Medienpädagogik anzusehen und anzuhören. Das Café „Ohne 2fel“ bot den CO2-frei transportierten „Segel-Kaffee“ zum Genießen an und Joachim Brohm stellte das Neubauprojekt der Schule vor. Er erzählte, dass sich der Name „Waldorfschule“ von der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik herleite. „Emil Molt, der die Fabrik 1906 gegründet hatte, richtete 1919 die erste Waldorfschule für die Kinder seiner Arbeiter ein“, so Brohm. „Mittlerweile gibt es rund 1200 Waldorfschulen auf der ganzen Welt und nächstes Jahr feiern wir in Haßfurt unser 20-jähriges Bestehen.“ Brohm ging im Besonderen auf den Schulneubau in Haßfurt ein, der auf acht Millionen Euro veranschlagt wurde und im März 2020 begonnen werden soll, und erläuterte die einzelnen Pläne. „Wir hoffen, damit noch attraktiver zu werden und sehen mit dem Neubau einer goldenen Zukunft entgegen“, sagte er und verwies darauf, dass die Schule danach rund 340 Schüler aufnehmen könne. Zurzeit besuchten 320 Schüler die Einrichtung. Kilian Klug aus der zehnten Klasse berichtete anschließend über die Aktion des „Segelkaffees“. Der Kaffee aus ökologischem Anbau und fairem Handel wurde mit dem Segelschiff CO2-frei von Mittelamerika nach Hamburg verschifft. Schüler der Waldorfschule holten den Segelkaffee in Hamburg ab und transportierte ihn mit Fahrrädern nach Schweinfurt, um ihn dort in Zusammenarbeit mit einer Biokaffeerösterei zu rösten (wir berichteten).

Auf dem Marktplatz und in der Oberen Hauptstraße wiederum fanden die Besucher viele, teils neue kulinarische Angebote sowie Verkaufsstände vor. Die Band „Dreyklang“ sorgte den Nachmittag über für eine fröhliche Stimmung.

Schüler der Freien Waldorfschule in den Mainauen Haßfurt präsentierten am Sonntag ihre Arbeiten in der Rathaushalle.
Schüler der Freien Waldorfschule in den Mainauen Haßfurt präsentierten am Sonntag ihre Arbeiten in der Rathaushalle. Foto: Ulrike Langer

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