Theres

Wort zum Wochenende

Versicherungen stehen hoch im Kurs. Jeder hat andere Bedürfnisse, etwas abzusichern. Und klar ist, erst im „Schadensfall“ kann ich eine Versicherung in Anspruch nehmen.

Gottes Versicherung können wir Menschen dagegen immer in Anspruch nehmen. Er fragt nicht danach, was wir eingezahlt haben. Sie kostet kein Geld, und ist auch für alles Geld der Welt nicht zu haben. Sie braucht den Glauben an diesen manchmal so nahen und auch fernen Gott. Wer Gottesversicherungen für wahr halten kann, ist auf der sicheren Seite.

Im Kleingedruckten der Bibel finden wir Gottes Versprechen für uns. Auf über 1500 Seiten wird deutlich, wie Gottes Zusage ausschaut. In Jesus Christus wurde sie Mensch und er verspricht: „Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende aller Zeiten“. Das ist Gottesversicherung, die er uns Menschen schenken will: Hoffnung, wo Zweifel sind, Vertrauen, wo Angst herrscht, Zärtlichkeit, wo Kälte droht, Treue in aller Beliebigkeit, Frieden im Herzen, Liebe und Segen.

Das versichert er uns und viele konnten diese Zusicherung schon in Anspruch nehmen. Kein aufwendiges Antragsformular ist notwendig. Es reicht das Gespräch mit Gott, ein Lied aus ganzem Herzen, Stille und Achtsamkeit für sich und den Nächsten sowie die Schönheit der ganze Schöpfung spüren.

Gottes Versicherungen sind vielfältig. Um nur ein Beispiel zu nennen, können wir im Psalm 46 lesen: „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten. Mit uns ist der Herr der Heerscharen, der Gott Jakobs ist unsre Burg.“

Gottes Versicherung, dass wir bei ihm geborgen sind, gilt immer und ewig. Sie kann uns wie jede andere Versicherung nicht vor den Gefahren des Lebens schützen. Leben müssen wir selbst und das beinhaltet immer ein gewisses Risiko.

Und so ist auch der Blasiussegen keine Krankenversicherung. Er ist vielmehr Gottes Zusicherung: Ich bin bei dir in gesunden und in kranken Tagen. Wenn es heißt „Vor allem Unheil an Leib und Seele bewahre dich auf die Fürsprache des hl. Blasius und aller Heiligen der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist, “ dann darf sich jeder unter einem besonderen Schutz wissen.

Gott leuchtet als Licht am Ende jedes Tunnels, auch wenn es noch so fern erscheint. Da lebt es sich anders. Da bin ich mir sicher! Und sie? Mit Sicherheit auch!

Der Autor: Diakon  Bernd Wagenhäuser

Bernd Wagenhäuser Diakon in der Pfarreiengemeinschaft Theres Foto: Gudrun Wagenhäuser

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