BAMBERG

Würde für Flaschensammler

Pfandring: Ein Pilotprojekt hat in Bamberg ein Ziel: mehr Würde für Flaschensammler.
Pfandring: Ein Pilotprojekt hat in Bamberg ein Ziel: mehr Würde für Flaschensammler. Foto: ot

Er ist gelb und aus robustem, wetterbeständigem Stahl – der neue Pfandflaschensammelbehälter, der in dieser Woche an einem der Mülleimer vor dem Gabelmann aufgehängt wurde. Ein zweiter sogenannter „Pfandring“ hängt an einem Abfalleimer am ZOB. In erster Linie gehe es darum, dass jemand, der nach Pfandflaschen sucht, nicht mehr im Müll wühlen muss, was als entwürdigend betrachtet wird, erklärte Sozial- und Umweltreferent Ralf Haupt.

Jeweils sieben Flaschen

Sieben Flaschen können pro Pfandring deponiert werden. Der im Rahmen eines Designwettbewerbes von Paul Ketz entwickelte Pfandring, der sich um öffentliche Abfalleimer herumspannt, fand die Zustimmung des Umweltsenates und wird nun getestet: „Bamberg ist die erste Stadt, die so mutig ist, das zu erproben. Es ist schön, dass Bamberg die Vorreiterrolle einnimmt“, erklärt Designer Paul Ketz. Bereits vorher waren an etlichen Mülleimern in der Stadt Pfandkisten angebracht. Beim ersten „Bamberger Freiwilligentag“ der Carithek, wurden diese Kisten im Rahmen der bundesweiten Aktion „Pfand gehört daneben“ angebracht. Viele der Kisten sind jedoch mittlerweile kaputt und wurden deshalb zu Gunsten der neuen Pfandringe abmontiert.

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  • Till Mayer
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