HAßFURT (EE)

Zarte Versuchungen – aus fairen Zutaten und Handarbeit

Unter den Augen der Teilnehmer des Workshops füllt Monika Wagner (rechts) die Pralinenförmchen. Foto: Elke Englert

Wer isst gerne Schokolade? Eine Frage, die sich erübrigte, denn dazu bot die Vhs Stadt Haßfurt einen Workshop mit Monika Wagner aus Kitzingen an. Sie ist „Chocolate Instructor“ und lehrte die zehn Teilnehmer die Herstellung von Schokolade und Pralinen aus fair gehandelten Rohkakaobohnen.

Schon beim Betreten der Küche in der Mainmühle verbreitete sich der Duft nach Kakao und Süßigkeiten. Doch bevor es richtig zur Sache ging, machte die Gesundheitsberaterin Monika Wagner die Teilnehmer mit dem Anbau und der Verarbeitung von Kakao bekannt. Sie legte dar, wie wertvoll diese Frucht ist. Das Probieren der Bohnen, die unter anderem aus Bali und Vietnam kamen, vermittelte ihnen die vielfältigen Aromen, wie nussig, rauchig, oder der Geschmack nach getrockneten Beeren. Als wertvoll bezeichnet wird auch die Kakaobutter, die bei über 40 Grad Celsius aus rohen Kakaobohnen gepresst wird. Diese eignet sich zur Wundheilung und wird teuer an die Kosmetikindustrie verkauft.

Mit freudiger Erwartung starteten die Schokoladenfreunde dann in den praktischen Teil des Workshops: Monika Wagner betonte, dass alle von ihr ausgewählten Zutaten aus ehrlichem und fairem Handel stammen. Verarbeitet wurde entöltes Kakaopulver, damit die Schokolade zart wird, dazu die gemahlenen Kakaobohnen und die Kakaobutter, die Schokolade samtig, hochwertig und glänzend erscheinen lässt. Gesüßt wurde mit Honig, Agavensaft und Reissirup. Als Aromaträger eingesetzt wurde Vanille sowie Salz, denn diese unterstreichen die Aromen. So begann „das Spiel ohne Grenzen“, eine Bezeichnung von Monika Wagner, die Mut machte, mit der Schokolade „zu spielen“, eigene Kreationen zu zaubern, Geschmacksrichtungen zu erzeugen und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Jeder werkelte auf seine eigene Art und Weise. So präsentierten die eifrigen Mitstreiter Choco Crossies oder Minipizzas gefüllt mit gemahlenen Nüssen und Fruchtstücken. Als etwas schwieriger erwies sich die Pralinenherstellung. Hier war viel Gefühl und Geduld gefragt, um die kleinen Förmchen optimal zu befüllen. Doch auch hier bewiesen die Teilnehmer Talent im Umgang mit der besonderen Schokolade. Am Ende zeigten sie ihre „Werke“ und waren stolz über das Erschaffene.

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