ZEIL

Zu dünn zum Leben

Ein bewegender Dokumentarfilm lief im Rahmen des Filmfestivals „ueber Macht“ der Aktion Mensch im Kino in Zeil. „Die dünnen Mädchen“ ist ein Film von Maria Teresa Camoglio, die in einer Therapieeinrichtung für essgestörte junge Frauen nach Antworten suchte und durch die Erzählungen der ...
Eine Szene aus „Die dünnen Mädchen“. Der Film über junge Frauen mit Esstörungen lief beim Zeiler Filmfestival „ueber Macht“. Foto: FOTO Nordmedia
Wie kommen Menschen, überwiegend Mädchen oder junge Frauen, dazu, nicht mehr essen zu wollen? Und trotz materiellen Überflusses innerlich und später körperlich zu verhungern? Ist es ein Hilfeschrei an die Umwelt? Der Film will zeigen, wie die Patientinnen mit Therapie, Flamenco-Kurs, gemeinsamem Kochen, Schattenspielen und sinnlichen Bildern ins Leben zurückfinden sollen. „Ich bin da, es müssen alle merken, dass ich da bin“, ist einer der im Gedächtnis bleibenden Sätze des Films. Knapp zur Hälfte gefüllt war das Filmtheater an dem Abend. Die Besucher, überwiegend junge Mädchen und Mütter, ...
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