HOFHEIM

Zum Schulabschluss: Fünf Fragen als Schlüssel zum Glück

Für besondere Leistungen wurden Schüler (vordere Reihe) bei der Abschlussfeier der Mittelschule Hofheim ausgezeichnet. Als Vertreter der Sponsoren überreichten Preise (hintere Reihe von links): Martina Koch (Fränkische Rohrwerke), Schulverbandsvorsitzender Wolfgang Borst, Peter Saam (Elso), Margit Groß (Sparkasse), Alfons Diem (ESN), Elmar Zehnter (Volks- und Raiffeisenbank), Nico Steiger (Elektro Geuppert), Dieter Greger (BRK), mit Schulleiter Berthold Löser. Foto: Gudrun Klopf

Fünf Fragen gab Rektor Berthold Löser den Schülern am Freitag bei der Abschlussfeier der Mittelschule Hofheim mit auf ihren weiteren Lebensweg. „Richtige Fragen zum richtigen Zeitpunkt können Türen öffnen“, führte Löser aus, wie wichtig es sei, gute und passende Fragen zu stellen. „Wie jetzt?!“, „Mich wundert, warum …?“, „Könnten wir zumindest …?“, „Wie kann ich helfen?“, „Was zählt wirklich?“ Besonders die letzte Frage legte Löser den Absolventen ans Herz.

Wesentliches von Unwichtigen unterscheiden

Damit könne man das Wesentliche vom Unwichtigen unterscheiden. „Sie befähigt uns, in kritischen Lagen die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Die fünf Fragen, entwickelt von einem Professor James E. Ryan, könnten für die Absolventen ein Schlüssel zur Welt sein, empfahl der Schulleiter ihren regelmäßigen Gebrauch. Laut dem Erfinder führe dies „zu einem glücklicheren, erfolgreicheren und letztlich erfüllteren Leben.“ Und genau dies wünschte auch Löser den Schülern für deren Zukunft.

Ganz besonders freute es den Schulleiter, dass alle Schüler der 10 M den Mittleren Abschluss bestanden haben. „Den Quali konnten in diesem Jahr nur die Besten bestehen, 85 Prozent aus der 9 M und 33 Prozent aus der 9 a.“ Für die anderen sei heuer der normale Mittelschulabschluss schon eine reife Leistung gewesen.

Ein Schirm als Symbol

Ausgestattet mit einem großen Schirm, hatten Pastoralreferent Norbert Zettelmeier und Lehrer Rolf Lutter auf die Feier eingestimmt. Der Schirm, normalerweise Schutz vor Regen oder Sonne, eigne sich auch als Symbol für den Schutz Gottes. Dazu gehörten Freunde, Familie und Menschen, die den Schülern zur Seite stünden. Doch der beste Schirm nutze nichts, wenn man ihn nicht festhalte. „Darum gebt acht, dass ihr eure Lieben nicht aus den Augen verliert und an ihnen festhaltet.“

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Mittelschule Hofheim

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Dass Eltern und Lehrer, auch in schwierigen Zeiten der Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen, nicht aufgeben, brachte Marion Schmidt zum Ausdruck. Es sei nicht immer leicht gewesen, „das Verhalten, die Reaktionen und die emotionalen Ausbrüche von euch zu ertragen. Aber wir haben es trotzdem mit Spaß, Ausdauer und viel Kraft geschafft, euch auf den richtigen Weg zu führen“, sagte die Elternbeiratsvorsitzende. Mit dem Abschluss in der Tasche seien die Jugendlichen nun frei, ihre Laufbahn zu wählen. Gleichzeitig gelte es, die Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen. Sie hoffe, „dass ihr immer die richtigen Wege beschreitet und nicht von ihnen abkommt, egal wie steinig sie auch manchmal sind.“

Mit Herzblut dabei

Zumindest für die berufliche Zukunft scheinen die Wege laut Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzendem Wolfgang Borst gut geebnet zu sein. „Die Voraussetzungen, mit dem Abschluss der Mittelschule beruflich erfolgreich zu werden, waren noch nie so gut, wie sie zur Zeit sind.“ In der Schule seien gute Grundlagen für ein erfolgreiches und erfülltes Arbeitsleben gelegt worden. Mit Herzblut hätten Rektoren, Lehrerkollegium und Schulverband dafür gesorgt, dass die Schule nicht nur gut sei, sondern dass sie Maßstäbe für die Ausbildung gesetzt habe, dankte Borst für das Engagement.

Wie schön Schule am Meer sein kann, zeigte die Präsentation der Abschlussfahrt der Klassen 9a und 10 M nach Belgien. Und dass neben allen Tests, Prüfungen und Noten allerhand Spaß und Abenteuer, Lehrreiches und Sportliches auf dem Stundenplan stand, machte der Fotoserie „Bye, bye“ der 10 M deutlich.

„Wir sind zusammen groß und älter geworden hier an unserer Schule“, blickte Michelle Rödamer auf eine Schulzeit mit „lernintensiven Zeiten und schulischen Highlights“ zurück.

100 000 Mal Danke

Die Schülersprecherin versäumte es nicht, neben den Eltern und Lehrern auch „Leuten, die im Hintergrund arbeiten“, zu danken, wie dem Bürgermeister, dem Hausmeister, der Sekretärin und dem Elternbeirat. Und nicht zuletzt: „100 000 Mal Danke an unsere drei Klassenlehrer.“ Die Schüler seien von Oliver Feulner, Rolf Lutter und Thomas Rupprecht gut betreut worden und hätten immer mit ihren Problemen zu ihnen kommen können.

Zwischen den Redebeiträgen sorgten der Schülerchor und die Ukulele-Gruppe unter der Leitung von Juliane Klopf und ein Trio mit Rosali Selge, Johanna Schott und Maryam Abu Kasem für musikalische Unterhaltung.

Bevor es an das vom Elternbeirat und den Eltern vorbereitete Buffet ging, dankte Konrektor Heribert Jäger allen, die zum Gelingen der Feierstunde beigetragen hatten. Den Schülern wünschte Jäger ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen. „Aber bedenkt: Nicht Glück macht zufrieden, sondern Zufriedenheit macht glücklich.“

Auszeichnungen für besondere Leistungen

Für besondere Leistungen überreichten Bürgermeister Wolfgang Borst, Peter Saam von der Firma Elso Hofheim, Margit Groß (Sparkasse), Elmar Zehnter (Volks- und Raiffeisenbank), Alfons Diem (ESN Hofheim), Nico Steiger (Elektro Geuppert Hofheim), Martina Koch von den Fränkischen Rohrwerken Königsberg und Dieter Greger vom BRK-Kreisverband Haßberge an folgende Schüler Preise:

Emilia Pendic aus Friesenhausen: bester qualifizierender Mittelschulabschluss (Notendurchschnitt 1,8), Klassenbeste der Klasse 9 a (1,8), bester qualifizierender Abschluss in den Fächer Wirtschaft (1,8) und Soziales (1);

Dorothee Gimmler aus Hellingen: Klassenbeste der Klasse 10 M (1,11), beste Mittlere-Reife-Prüfung (1,25), beste Mittlere-Reife-Prüfung in den Fächern Mathematik (1) und Soziales (1);

Felix Wöhning aus Reckertshausen: beste Mittlere-Reife-Prüfung in Mathematik (1);

Annemarie Gimmler aus Hellingen: Klassenbeste der Praxisklasse (2,25);

Justin Hock aus Kleinsteinach: bester qualifizierender Abschluss im Fach Technik (3);

Lars Hochrein aus Aidhausen: beste Mittlere-Reife-Prüfung im Fach Technik (1);

Katharina Lutsch aus Rügheim: beste Mittlere-Reife-Prüfung im Fach Soziales (1);

Tina Schwappach aus Rügheim: beste Mittlere-Reife-Prüfung im Fach Soziales (1).

Von den Lehrkräften Sabine Schimmer und Iris Horn wurden als abgehender Schulsanitäter Lars Heusinger, als abgehende Streitschlichter Michelle Rödamer, Tina Schwappach und Laura Schlereth geehrt.

Für die musikalische Umrahmung der Abschlussfeier der Mittelschule Hofheim sorgten der Schulchor und die Ukulelengruppe unter der Leitung von Juliane Klopf. Foto: Gudrun Klopf
Mit dem Song „Perfect” von Ed Sheeran beendete das Trio mit Johanna Schott, Maryam Abu Kasem und Rosali Selge die Abschlussfeier der Mittelschule Hofheim. Foto: Gudrun Klopf

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