Hofheim

Allianzmanager-Treffen: Sehen und voneinander lernen

Auf Besichtigungstour, im Bild in Eichelsdorf, waren die Teilnehmer des Netzwerktreffens der Integrierten ländlichen Entwicklung, 30 Manager der unterfränkischen interkommunalen Gemeinde-Allianzen sowie die Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung in Unterfranken.
Foto: Matthias Hirschmüller | Auf Besichtigungstour, im Bild in Eichelsdorf, waren die Teilnehmer des Netzwerktreffens der Integrierten ländlichen Entwicklung, 30 Manager der unterfränkischen interkommunalen Gemeinde-Allianzen sowie die Vertreter ...

Das inzwischen 14. Netzwerktreffen der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) fand vor kurzem in Hofheim statt. Eingeladen waren die 30 Manager der unterfränkischen interkommunalen Gemeinde-Allianzen sowie die zuständigen Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung in Unterfranken, berichtet Allianzmanager Matthias Hirschmüller von der Gemeindeallianz Hofheimer Land in einer Pressemitteilung.

Ziel des Netzwerktreffens sei, neben dem allgemeinen Austausch und aktuellen Berichten aus dem Amt, auch die neuen Allianzmanagements kennenzulernen. Denn mittlerweile existieren in Unterfranken fast flächendeckend integrierte ländliche Entwicklungen. In ganz Bayern übernehme damit der von den Einwohnerzahlen und Fläche größte fränkische Regierungsbezirk Vorbildfunktion, wie im ländlichen Raum starke Regionen mit attraktiven Zukunftsperspektiven entwickelt werden können, so Hirschmüller.

Finanzielle Unterstützung zur Umsetzung erhalten die kooperierenden Kommunen durch das zuständige Amt für ländliche Entwicklung. Bisher werden die unterfränkischen Gemeinde-Allianzen für sieben Jahre gefördert. Nun besteht die Möglichkeit, den Umsetzungsprozess zu verlängern, wenn durch die Projekte und Zusammenarbeit eine qualitative Verbesserung in den Kommunen erreicht und im Rahmen einer Evaluierung nachgewiesen werden könne.

Da in Unterfranken viele Allianzen sich im siebten Jahr befinden, war das Thema Evaluierung dann auch ein wichtiger Tagesordnungspunkt des Treffens. Weiterer wichtiger Punkt ist auch, einen tieferen Einblick in die Aktivitäten der jeweils gastgebenden Allianz zu erhalten. Denn Handlungsbedarfe seien in den unterfränkischen ländlichen Regionen oft ähnlich und Kooperation und voneinander lernen ein Gebot der Stunde.

Im Hofheimer Land werden besonders Vorhaben zur Revitalisierung der Ortskerne, soziale Dorfentwicklung zur Stärkung der Dorfgemeinschaften und die Schaffung regionaler Identität umgesetzt. Der Nachmittag führte die Teilnehmer dann auch unter anderem nach Eichelsdorf, wo die Pläne zum Umbau des ehemaligen Klosterkellers zum Dorfgemeinschaftshaus erläutert und eine Besichtigung der zukünftigen Räume auf dem Programm stand. (dix)

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